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Marsch für das Leben: Tausende Lebensschützer demonstrierten

Gegen die Abtreibung auf die Straße: In Bayerns Hauptstadt protestierten am Samstag wieder 7.000 Menschen für den unbedingten Schutz des ungeborenen Lebens.
Marsch für das Leben 2026
Foto: Deger | Ausgelassene Stimmung: Bei sommerlichen Temperaturen und mit lauter Partymusik wurde die Demonstration zu einem fröhlichen Fest für das Leben.

Am Samstag sind wieder 7.000 Lebensschützer zum sechsten Münchner Marsch für das Leben gekommen. Das meldete der Organisator „Stimme der Stillen“. Angemeldet war die Demonstration nach Angabe der Münchner Polizei für 8.000 Personen sowie 200 Gegendemonstranten. Die polizeiliche Pressemitteilung von Sonntag gab abschließend 4.500 Teilnehmer an; auf der Gegenversammlung „Pro Choice” seien es in der Spitze 4.000 Personen gewesen.

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Um 13 Uhr startete die Veranstaltung mit einer Kundgebung auf dem Königsplatz. Bühnenredner waren unter anderem die nigerianische Biomedizinerin und Lebensrechtsaktivistin Obianuju Ekeocha und der Publizist Mathias von Gersdorff, die sich für eine Kultur des Lebens und die unbedingte Unterstützung von Frauen und Familien in Notsituationen starkmachten.

Aufgehalten von der Antifa

Zu den Teilnehmern zählten neben dem Regensburger Weihbischof Josef Graf und dem Münchner Innenstadtpfarrer Daniel Lerch zahlreiche Familien, Priester und Ordensleute. Organisierte Busgruppen kamen unter anderem aus Cham, Neumarkt i. d. Oberpfalz, vom Chiemsee und aus der Nähe von Ulm. Anwesend waren Lebensschutzorganisationen wie 1000plus, Kaleb, Sundays for Life, die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), die Christdemokraten für das Leben (CDL) und die Aktion Leben mit Informationsständen.

Die Route führte die Demonstranten vier Kilometer durch Münchens Innenstadt, über den Karolinenplatz und die Barer Straße vorbei an der Ludwigskirche und dem Siegestor. An den Straßenrändern und aus den Wohnungsfenstern riefen Pro-Life-Gegner den Lebensschützern Beleidigungen zu. Der Zug musste auf der Schellingstraße für 45 Minuten unterbrochen werden und wurde aufgeteilt, weil Gegendemonstranten die Straße blockierten. Die Veranstaltung endete gegen 16.30 Uhr mit einem Segen von Weihbischof Graf auf dem Königsplatz. Die nächsten Märsche für das Leben werden am 25. April 2026 in Salzburg, in Berlin und Köln am 19. September 2026 und in München – wieder am zweiten Samstag nach Ostern – am 10. April 2027 stattfinden. DT/elih

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Meldung Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. Christdemokraten für das Leben Josef Graf (Bischof) Marsch für das Leben

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