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Finnland: Freie Rede in Gefahr

Die finnische Abgeordnete Päivi Räsänen musste Untersuchungen der finnischen Polizei über sich ergehen lassen, weil sie unter anderem mit Bibel-Zitaten ihre Haltung zur Homosexualität begründet hat.
Ehemalige finnische Innenministerin Päivi Räsänen
Foto: Nicolas Bouvy (EPA) | Die ehemalige finnische Innenministerin Päivi Räsänen musste Untersuchungen der Polizei über sich ergehen lassen.

Sie übte das Amt der Innenministerin aus, stand der Christlich-Demokratischen Partei in Finnland vor und gehört auch dem finnischen Parlament an: Päivi Räsänen ist, wenn man so will, in der politischen Szene Finnalnds fest etabliert. Trotzdem musste die Politikerin, die mit einem lutehrischen Pastor verheiratet ist, nun Untersuchungen der Polizei über sich ergehen lassen. Der Anlass: Ein Twitter-Beitrag aus dem Juni letzten Jahres. Hier kritisierte Räsänen, dass die Lutherische Staatskirche ein Event von LGBT-Gruppen, die "Pride 19", unterstützt hatte.

Die Politikerin führte auch ein Bibelzitat an

Die Politikerin führte hier auch ein Bibelzitat an. Es folgte darauf eine Befragung durch die Polizei. Der zweite Fall: Am 2. März wurde sie wiederum von der Polizei befragt. Diesmal war der Anlass dafür ein Aufsatz, den sie vor 16 Jahren für eine christliche Stiftung verfasst und darin ihre Position zur menschlichen Sexualität vertreten hatte. Weiterhin wurden seitens der Polizei Interviews im Fernsehen und im Radio angeführt, in denen sie ebenfalls zu sexualethischen Fragen aus Sicht des Christentums geäußert hatte.

Wie ist dieser Fall zu bewerten? Steht er beispielhaft für eine Bedrohung der Meinungsfreiheit, der Christen ausgesetzt sind? Lesen Sie dazu in unserer nächsten Ausgabe eine Analyse von Andreas Thonhauser von der Menschenrechtsorganisation ADF International. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe kostenlos

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Redaktion Pfarrer und Pastoren Päivi Räsänen

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