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Embryonenschutz in Gefahr

Der Entwurf einer EU-Verordnung bedroht den Schutz menschlichen Lebens in seiner Frühphase.
Ein neuer Gesetzesentwurf der EU könnte weitreichende Folgen für den Lebensschutz haben.
Foto: Aleksandr Grechanyuk | Ein neuer Gesetzesentwurf der EU könnte weitreichende Folgen für den Lebensschutz haben.

Die Bischofskonferenzen in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (COMECE) schlagen Alarm. In einer „Gemeinsamen Stellungnahme“ der COMECE und des Kommissariats der deutschen Bischöfe wenden sie sich „mit Sorge“ gegen einen von der Kommission der Europäischen Union erarbeiteten Entwurf einer „Verordnung über Qualitäts- und Sicherheitsstandards für zur Verwendung beim Menschen bestimmte Substanzen menschlichen Ursprungs“.

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 Kein Stein mehr auf dem anderen

Der Bioethikexperte und „Tagespost“-Korrespondent Stefan Rehder hat sich den 134 Seiten umfassenden Entwurf der umstrittenen EU-Verordnung und die „Gemeinsame Stellungnahme der COMECE und des Kommissariats der deutschen Bischöfe“ angeschaut. Seine eingehende Analyse für das Politikressort dieser Zeitung trägt den Titel „Alarmstufe Rot“. Sie wird von der „Tagespost“ in der kommenden Ausgabe (12.10.) veröffentlicht. Rehders Fazit sei aber schon jetzt verraten. Würde die auch „SoHO-Verordnung“ vom Rat der Europäischen Union angenommen, dann bliebe auch in Deutschland auf dem Feld des Embryonenschutzes kein Stein mehr auf dem anderen. DT/reh 

 

Den ganzen Bericht über den Gesetzesentwurf finden Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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Vorabmeldung Lebensschutz Stefan Rehder

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