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Erzbischof Lackner: Gottesfrage am wichtigsten

Vorsitzender der österreichischen Bischöfe äußert sich bei Adventempfang im Bundeskanzleramt Wien. Ministerin Plakolm: Kirchen und Staat sind „Partner im Gemeinwohl“.
Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner
Foto: IMAGO/GEPA pictures/ Hans Oberlaender (www.imago-images.de) | Die Frage nach Gott habe in unserer Zeit die „Frag-Würdigkeit“ eingebüßt, so der Salzburger Erzbischof. Es gelte, sich „um ein Bewusstsein zu bemühen, von dem, was fehlt“.

Die wichtigste Frage unserer Zeit sei die Gottesfrage. Davon zeigte sich der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, beim Adventempfang im Bundeskanzleramt in Wien am Mittwochabend überzeugt. Die Frage nach Gott habe in unserer Zeit die „Frag-Würdigkeit“ eingebüßt. Es gelte, sich „um ein Bewusstsein zu bemühen, von dem, was fehlt“.

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Österreichs Kultusministerin Claudia Plakolm (ÖVP) nannte den schon traditionellen Adventempfang ein „Familientreffen der Hoffnungsspender“. Die Kirchen in Österreich würden oftmals „leise, unaufdringlich, aber mit großer Wirkung für die Menschen“ Gutes tun. Kirche und Staat seien zwar separate Institutionen, was in Österreich aber nicht Distanz bedeute, so die ÖVP-Politikerin: „Wir sind Partner im Gemeinwohl.“

Konflikte durch Begegnung leichter zu lösen

Den Wert von Gemeinschaft und das kirchliche Bemühen darum stellte der griechisch-orthodoxe Metropolit Arsenios Kardamakis in das Zentrum seiner Ausführungen. „Gott führt Menschen mit unterschiedlichsten Hintergründen zu Weihnachten zusammen.“ Wo Menschen einander begegnen, von Angesicht zu Angesicht, seien Konflikte leichter zu lösen. Gott lade alle Menschen ein, ihm nachzufolgen, zusammenzukommen und sich um das Gute zu bemühen.  DT/sba

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