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Deutschland und EU stellen Hilfsgelder für Palästinenser ein

Deutsche Gelder gingen auch an ein umstrittenes Hilfswerk im Gaza-Streifen.
Von UNRWA betriebene Schule
Foto: IMAGO/Alaa Qraiqea (www.imago-images.de) | Das Hilfswerk UNRWA steht im Verdacht terrorostische Aktivitäten zu tolerieren. Gelder an das Hilfswerk fließen auch aus Deutschland.

Nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel haben sowohl die EU als auch Deutschland ihre Hilfszahlungen für Palästinenser gestoppt. Hilfsgelder in Höhe von 700 Millionen Euro würden geprüft. 73 Millionen Euro hat allein Deutschland in diesem Jahr an die Palästinensergebiete gezahlt.

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Umstrittenes Hilfswerk

Die Gelder gingen bisher an die palästinensische Autonomiebehörde mit Sitz im Westjordanland wie auch an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge in der Region (UNRWA). Das Hilfswerk steht seit Jahren in der Kritik, die Aktivitäten von Terrorgruppen in den Palästinensergebieten zu tolerieren oder sich sogar an ihnen zu beteiligen. Tausende UNRWA-Mitarbeiter sollen Hamas-Mitglieder sein. Im Jahr 2014 wurde bekannt, dass die Terrororganisation während des damaligen Gaza-Krieges Waffen in Schulen der UNRWA untergebracht haben soll.

Zuletzt gab es Berichte über israelfeindliche und antisemitische Lehrmaterialien in von der UNRWA herausgegebenen Schulbüchern. Beleg ihrer mutmaßlichen Verflechtung mit der Hamas könnte auch das Ergebnis einer Gewerkschaftswahl von UNRWA-Angestellten 2012 sein: Die der Hamas nahestehenden Vertreter gewannen 25 der 27 Sitze.  DT/chp

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