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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Den Glauben in die Schule hereinholen

Islamischer Religionsunterricht, erzieht zu eigenständigem Denken, zu Mündigkeit und zu gemeinsamen Werten. Wer ihn abschafft, überlässt die religiöse Bildung Instagram und Tiktok. Eine Replik auf Henning Höne.
Mouhanad Khorchide
Foto: IMAGO/Detlef Heese (www.imago-images.de) | Mouhanad Khorchide ist Professor für Islamische Religionspädagogik und Leiter des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) an der Universität Münster.

Henning Höne hat in seinem Beitrag „Neustart für den islamischen Religionsunterricht“ mit dem Anliegen, junge Menschen vor der Radikalisierung zu schützen, recht. Mit seiner Schlussfolgerung liegt er jedoch falsch: Sein Vorschlag, den islamischen Religionsunterricht durch ein bekenntnisunabhängiges Fach für alle zu ersetzen, würde genau das Gegenteil bewirken. Denn junge Muslime setzen sich ohnehin mit ihrem Glauben auseinander. Die entscheidende Frage ist bloß, wo. Unsere an der Universität Münster durchgeführte Evaluation des islamischen Religionsunterrichts zeigt deutlich: Junge Muslime suchen heute vor allem in den sozialen Medien nach Antworten auf ihre religiösen Fragen. Dort stoßen sie aber auf die Angebote ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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