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Neustart für den islamischen Religionsunterricht

Der Landesvorsitzende der FDP in NRW hält den islamischen Religionsunterricht in seiner derzeitigen Form für nicht tragbar. Wofür er stattdessen plädiert.
Außenansicht der DITIB Zentralmoschee in Ehrenfeld
Foto: IMAGO/Christoph Hardt (www.imago-images.de) | Henning Höne findet es problematisch, dass in der Kommission zum islamischen Religionsunterricht in NRW auch die DITIB vertreten ist, die direkt der türkischen Regierung unterstellt ist.

Ich möchte, dass junge Menschen lernen, auf dem Boden unseres Grundgesetzes selbstbestimmt zu urteilen, andere zu respektieren und ihren eigenen Glauben auch kritisch zu reflektieren. Daran muss sich jedes Schulfach messen lassen. Auch der islamische Religionsunterricht (IRU).Seine Einführung war gut gemeint. Die Hoffnung war, muslimischen Schülerinnen und Schülern ein staatlich verantwortetes Angebot zu machen und sie vor einseitigen Lehren aus Hinterhofmoscheen oder dem Netz zu schützen. Auch wir Freie Demokraten haben diese Idee zunächst unterstützt. Doch gute Absichten erzielen nicht zwingend ein gutes Ergebnis. Nach mehr als einem Jahrzehnt ist die Bilanz ernüchternd.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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