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Der neue Bio-Horror

Klone, Hybride und genetische veränderte Tiere bevölkern bereits heute den Zoo der Biobastler. Nun sollen Mensch-Tier-Mischwesen hinzukommen. Unser Thema der Woche.
Im Embryologielabor.
Foto: Bernd Wüstneck (dpa-Zentralbild) | Im Embryologielabor.

Mensch-Tier-Mischwesen beschäftigen die Menschheit seit jeher. Bislang waren sie jedoch in erster Linie Produkte der Fantasie, die in der Mythologie und in Science-Fiction-Filmen eine Rolle spielten. Und obwohl Forscher schon seit einigen Jahren an der Herstellung von Mensch-Tier-Mischwesen arbeiten, wurden diese – so viel man weiß – bislang nie geboren. Das dürfte demnächst anders werden. Denn in der vergangenen Woche gab die japanische Regierung grünes Licht für Experimente, an deren Ende erstmals die Geburt solcher Mensch-Tier-Mischwesen stehen soll.

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Angriff auf die Gattungswürde

Grund genug für die „Tagespost“, sich mit den geplanten Experimenten des Japaners Hiromitsu Nakauchi näher zu befassen. Im „Thema der Woche“ sprach Bioethik-Korrespondent Stefan Rehder mit dem Labormediziner und Molekularbiologen, Professor Dr. med. Paul Cullen, der sich seit Jahren intensiv mit der Chimärenforschung beschäftigt. Cullen, der auch Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ ist, erklärt was hinter den Experimenten des japanischen Stammzellforschers steckt. Die Experimente selbst hält er für eine „absolute Horrorvision“ und ein „Verbrechen“, das einen Angriff auf die Gattungswürde des Menschen darstelle.

DT/reh

Das vollständige Interview mit Paul Cullen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Tagespost.

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