Jetzt mal ganz ohne moralische Bewertung: Wenn der Fall Jens Spahn eines zeigt, dann doch, dass Geld die Welt regiert. Wer es sich leisten kann, der kauft sein Lebensglück einfach. Und wenn dazu eine Leihmutter und ein mutterloses Kind herhalten müssen. Und damit zum Fußball. Der ist ja nach landläufiger Stammtischauffassung auch immer öfter nur noch Kommerz. Der meistbietende Verein kauft sich die Meisterschaften auf dem Transfermarkt zusammen. Und wen etwa die auch zu Werbezwecken genutzten Trinkpausen stören, der mag die Entwicklung zum großen Fußballgeschäft gerade bei der laufenden Weltmeisterschaft im Stammland des Kapitalismus bestätigt sehen.
(K)eine Kommerz-WM
Nörgler wegtreten: Im Fußball geht es nur ums Geld? Ach was.
