Die übermannshohen Gemälde streng dreinblickender Herren in schwarz glänzender Rüstung, die überall an den Wänden des ansonsten modernen Raumes hängen, sind das Einzige, was seinen Namen rechtfertigt: Rittersaal. An seinem Ende steht ein Rednerpult, das das Wappen der Hausherren zeigt, ein schwarzes Kreuz auf weißem Grund. Es ist die Kommende des Deutschen Ordens in Frankfurt-Sachsenhausen, jenes Ritterordens, der im Mittelalter Preußen und das Baltikum missionierte, sich seit der Zeit zwischen den Weltkriegen allerdings als rein geistlicher Orden auf karitative Aufgaben konzentriert.
Geld, Macht und viele Besucher im Rittersaal
Macht Geld glücklich? Der junge BKU diskutiert über die Nuancen bei der vom Papst verurteilten „Vergötzung des Geldes“
