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Peter Hahne: Kirchen sollen zwei Monate auf Kirchensteuer verzichten

Ohne Leistung kein Geld, begründet der Bestsellerautor seine Forderung. Eine Organisation, die den Schlüssel rumdrehe und sich damit für überflüssig erkläre, sei ihm keinen Cent wert.
Hahne forder Verzicht auf Kirchensteuer
Foto: Hans-Jürgen Wiedl (ZB) | "Weil wochenlang Tatenlosigkeit herrschte, fordere ich von den Kirchen, für zwei Monate auf die Kirchensteuer zu verzichten. Ohne Leistung kein Geld, so schlicht ist das", meint Peter Hahne.

Der Bestseller-Autor Peter Hahne („Seid ihr noch ganz bei Trost?“) fordert von den Kirchen, für begrenzte Zeit auf die Kirchensteuer zu verzichten. Seine Begründung formuliert er in der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“: Untätigkeit während der Corona-Quarantäne. „Weil wochenlang Tatenlosigkeit herrschte, fordere ich von den Kirchen, für zwei Monate auf die Kirchensteuer zu verzichten. Ohne Leistung kein Geld, so schlicht ist das. Wie Deichmann, Kik und Co., die wegen zwangsgeschlossener Läden keine Miete zahlen.“ Dabei macht Hahne klar: „Ich spende gerne für Gemeinden, die in diesen Zeiten rastlos voller Ideen bei den Menschen waren. Doch eine Organisation, die einfach den Schlüssel rumdreht und sich damit für überflüssig erklärt, ist mir keinen Cent (mehr) wert.“

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Steuerzahler merken dass es auch ohne geht

Dass jetzt die Kirchen vermutlich geöffnet werden, hat laut Hahne eine einfache Erklärung: „Der viel zu späte Ruf nach Öffnung der Kirchen hat doch nur eine Ursache, wetten, dass...?! Die nackte Angst, dass Steuerzahler merken, dass es auch ohne geht — und sie die Konsequenzen ziehen. Es soll bekanntlich auch noch Leute geben, die jenseits des Fort-Schritts von Traditionen und Ritualen auf dem Synodalen Weg an der biblisch gebotenen Mitte der Kirche festhalten: dem Gottesdienst.“

Damit ist Peter Hahne mit seiner Kritik noch nicht am Ende: „Waren diese (geweihten) Leute denn nicht ganz bei Trost, das Feld kampflos zu räumen?! Kompliment für alle, die Widerstand geleistet und Kreativität walten lassen haben. Nebenbei: Man hatte bei den Schließungen den Eindruck, als sei das Problem der Kirchen die Masse. In vielen Gotteshäusern hat der Gläubige ohnehin statistisch gesehen eine Bank für sich. Der unverschämteste Vorwurf einer Regierung, die jedes Maß verloren hat: schließlich sei es nicht nur der Karneval, der sich als  Corona-Schleuder entpuppt habe, sondern auch kirchliche Veranstaltungen. Man ist nur noch fassungslos über diesen Irrsinn.“

DT/mee

Bestseller-Autor Peter Hahne fordert von den Kirchen einen vorübergehenden Verzicht auf die Kirchensteuer. Lesen Sie die ganzen Text in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich des ePaper dieser Ausgabe kostenlos

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Redaktion Die Tagespost Kirchensteuer Peter Hahne Synodaler Weg

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