Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung 25 Jahre deutschsprachiges Programm

EWTN feiert Silberjubiläum

Seit 2000 in Deutschland, bietet der Sender dort mittlerweile täglich 24-stündiges Programm – um Christus zu den Menschen zu bringen. Grund, das am Samstag in Köln zu feiern!
Martin Rothweiler. Programmdirektor des römisch-katholischen Fernsehsenders EWTN-TV. 102. Deutschen Katholikentag in Stu
Foto: IMAGO/Arnulf Hettrich | Lädt morgen in Köln Freunde, Unterstützer und Wegbegleiter zu ihrem Jubiläumsfest ein: EWTN-Geschäftsführer Martin Rothweiler.

Am Samstag, den 4. Oktober, feiert der Fernsehsender „EWTN.TV“ sein 25-jähriges Bestehen im deutschsprachigen Europa. Um 13.30 Uhr beginnt die Veranstaltung im Bischöflichen Maternushaus in Köln, Höhepunkt sei eine heilige Messe um 18.30 Uhr im Kölner Dom, so der Sender gegenüber der „Tagespost“. Angekündigt ist auch ein Videogruß von Kardinal Rainer Maria Woelki. „Seit 25 Jahren ist EWTN.TV im deutschsprachigen Raum auf Sendung – und wir sind unserer Mission treu geblieben, das Evangelium zu verkünden und Christus zu den Menschen zu bringen“, freut sich EWTN.TV-Geschäftsführer Martin Rothweiler.

Lesen Sie auch:

Die Feier wird ab 14 Uhr live übertragen. Gäste erwarten Musikbeiträge, geistliche Impulse und die Begegnung mit dem EWTN-Team, Partnern sowie Unterstützern. „Tagespost"-Chefredakteurin Franziska Harter wird auf einem der Podien über Herausforderungen und Chancen christlicher Medien heute sprechen. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Der 4. Oktober ist der Ersatztermin für die ursprünglich am 26. April geplante Feier. Sie musste wegen der Beisetzung von Papst Franziskus verschoben werden. „Dass dieser Tag mit dem Fest des heiligen Franziskus zusammenfällt, ist ein starkes Zeichen: Es geht nicht nur um Rückblick und Dankbarkeit, sondern auch um Erneuerung, um den Dienst am Nächsten und um geistliches Wachstum“, so Rothweiler.

Welche Rolle spielen christliche Medien?

Die Feier sei außerdem ein Zeichen für „lebendige Glaubenskommunikation in modernen Medien“ und eröffne Fragen für die Zukunft: Danach, wie Neuevangelisierung heute gelinge und welche Rolle christliche Medien im digitalen Zeitalter spielen.

EWTN – das „Eternal Word Television Network“, zu Deutsch „Ewiges Wort Fernsehnetzwerk“ – gründete die US-amerikanische Franziskanerklarissin Mutter Angelica 1981 in der Garage ihres Klosters in Alabama. Heute ist der Sender in über 160 Ländern präsent. 2000 startete er unter der Leitung von Martin Rothweiler in Deutschland. Nach einer anfangs geringen Reichweite bietet er mittlerweile ein 24-Stunden-Programm. Seit 2012 überträgt EWTN täglich die heilige Messe live aus dem Kölner Dom und verfügt seit 2021 über eine eigene Sendeabwicklung. Der Inhalt dreht sich um Beiträge zum Glauben, zur Liturgie, zur Lebenshilfe und zum Zeitgeschehen.

Weitere Informationen und Anmeldung für Kurzentschlossene unter www.ewtn.de/jubilaeumsfeier-ewtn. DT/elih

Katholischen Journalismus stärken

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stärken Sie katholischen Journalismus!

Unterstützen Sie die Tagespost Stiftung mit Ihrer Spende.
Spenden Sie direkt. Einfach den Spendenbutton anklicken und Ihre Spendenoption auswählen:

Die Tagespost Stiftung-  Spenden

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Themen & Autoren
Meldung EWTN (Eternal Word Television Network) Evangelium Jesus Christus Kardinäle Kölner Dom Martin Rothweiler Neuevangelisierung Papst Franziskus

Weitere Artikel

Das DBK-Kommissionpapier zur Vielfalt sexueller Identitäten an Schulen bleibt umstritten. Nun wurde bekannt, dass das Dokument ohne finale Abstimmung veröffentlicht wurde.
17.11.2025, 13 Uhr
Meldung

Kirche

Nur eine geeinte Kirche kann ein „Licht“ für die Völker sein. Auf der Suche nach der verlorenen Einheit hat der Papst mit den Kardinälen angefangen. Und vor den Diplomaten spricht er Tacheles.
09.01.2026, 11 Uhr
Guido Horst
Bei der letzten Sitzung der Synodalversammlung in Stuttgart geht es um Bilanz, Reformperspektiven und den Übergang zur Synodalkonferenz. Ob Rom dem Gremium zustimmen wird, ist weiterhin offen.
09.01.2026, 14 Uhr
Meldung
Die Kardinalsversammlung in Rom ist ohne Ergebnisse oder neue Ideen zu Ende gegangen. Dem Papst ging es darum, das Band der Einheit zu stärken. Aber viele fehlten.
09.01.2026, 10 Uhr
Guido Horst
Mirko Cavar, früher Freikirchler, heute Katholik, lobt die Ökumene bei der MEHR-Konferenz. Er meint, die einzelnen Konfessionen könnten viel voneinander lernen.
08.01.2026, 13 Uhr
Elisabeth Hüffer
Der US-Bischof kritisiert den deutschen Sonderweg und plädiert für eine Synodalität, welche auf pastorale Praxis statt dauerhafte Grundsatzdiskussionen setzt.
09.01.2026, 10 Uhr
Meldung