Würzburg

Kommentar um „5 vor 12“: Sexuelle Vielfalt jetzt auch im Kinderbuch

Das Buch „Julian ist eine Meerjungfrau“, in dem ein kleiner Junge zur Frau werden möchte, erlebt einen reißenden Absatz.
Gender-Ideologie im Kinderbuch
Foto: DT | Das Buch über den kleinen Julian, der von der Schönheit der Frauen fasziniert ist und selbst eine Frau werden möchte, war nach kürzester Zeit ausverkauft und ist bei den Großhändlern kaum noch zu bekommen.

Die sexuelle Vielfalt ist jetzt auch beim Kinderbuch angekommen.  Selbst die Jüngsten werden nicht mehr von der Gender-Ideologie verschont. Unter den Kinderbüchern, die zum Thema Diversität erscheinen sind, erlebt ein Buch nun einen ganz besonderen Hype: „Julian ist eine Meerjungfrau“ (Knesebeck Verlag, 2020), Autorin ist die amerikanische Schriftstellerin und Theaterschauspielerin Jessica Love.  Das Buch über den kleinen Julian, der von der Schönheit der Frauen fasziniert ist und selbst eine Frau werden möchte, war nach kürzester Zeit ausverkauft und ist bei den Großhändlern kaum noch zu bekommen.  In Amerika hat es bereits den Stonewall Book Award bekommen, den englischsprachigen LGBT-Preis für Literatur, der vom Arbeitskreis der American Library Association für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender vergeben wird.

Als Minderjähriger mit der Oma bei der Gay-Parade

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Julian geht mit seiner Oma – Eltern gibt es in diesem Buch nicht – regelmäßg in das Schwimmbad. Hier sieht er die farbigen Schönheiten, auch Julian hat dunkle Hautfarbe.  „Julian LIEBT Meerjungfrauen“ heißt es schlicht im Text, der sehr knapp gehalten ist; auf manchen Seiten gibt es nur Bilder. Darum will das Buch auch für Kinder im jüngsten Vorlesealter geeignet sein.  Julian liebt die Meerjungfrauen so sehr – er nimmt sie im Wasser als nackt wahr -, dass er sich schminkt und sich wie für eine Gay-Parade verkleidet.  „Oh, oh“, sagt die Oma im ersten Augenblick verägert, nimmt Julian dann aber, an Prostituierten vorbei, zu einer Christopher Street Day-Parade mit.  Die Autorin wohnt in New York und wird den Rummel kennen.

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Alexander Riebel Transgender

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