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Jeremias Gotthelf: Ein Pfarrer, der auch in seinen Romanen predigte

Die Reihe „Große Predigten der Weltliteratur“ endet in dieser Woche mit Predigten aus „Uli, der Knecht“.
Pfarrer Albert Bitzius schrieb unter dem Pseudonym Jeremias Gotthelf.
Foto: gemeinfrei | Pfarrer Albert Bitzius schrieb unter dem Pseudonym Jeremias Gotthelf.

Der Pfarrer Albert Bitzius nahm als Schriftsteller das Pseudonym Jeremias Gotthelf an und stellte sich damit in die Tradition des alttestamentlichen Bußpredigers, der auch vor drastischen Formulierungen nicht zurückschreckt: „Es ist mir fast ein Bedürfnis (…) zu schreien in die Zeit hinein, zu wecken die Schläfer, den Blinden den Star zu stechen.“

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Entscheidung über Heil oder Unheil

Gotthelf tritt also als Schriftsteller immer auch in der Rolle des Predigers auf. Aber er widmet sich ebenso der Predigt als literarischer Form, so zum Beispiel in seinem Roman „Uli, der Knecht“. Die Erzählung enthält zwei kurze Predigtszenen, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken, jedoch die zentrale Botschaft des Werkes transportieren. Es geht darum, auf welche Stimme der Mensch hört, eine Wahl, die letztlich über Heil und Unheil des Menschen entscheidet. DT/smo

Den kompletten Bericht lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

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