Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Proteste

Ein Volk geht auf die Barrikaden 

Die Ampelregierung reagiert extrem beleidigt auf den Widerstand des Volkes gegen ihre Beglückungspolitik, schreibt Kolumnistin Birgit Kelle.
Bauernprotest
Foto: IMAGO/Frank Gaeth (www.imago-images.de) | Die Regierung ist empört, weil das Volk sich einfach nicht beglücken lassen will und wie die hier die Bauern auf die Straße geht.

Eine Meuterei des deutschen Volkes hat die Autorin Birgit Kelle in ihrer neuen Folge der Kolumne "Ungeschminkt" festgestellt. Mit Erschrecken sieht die Kolumnistin Menschen auf den Barrikaden, die mit völligem Unverständnis auf die "Beglückungsmaßnahmen" der deutschen Ampelregierung reagieren.

Lesen Sie auch:

Was in Folge der Ampelpolitik steigt und was sinkt, zählt Kelle genau auf. Zudem bescheinigt sie der aktuellen Regierung völlige Ahnungslosigkeit in Sachen Landwirtschaft. Natürlich hätten die Bauern im Winter Zeit zu protestieren. Im Sommer wären sie mit den Treckern auf den Feldern, so Kelle.

Störrische Bürger

Dem Bürger im Land bescheinigt die Bestsellerautorin ironisch, störrisch geworden zu sein und sich zu erdreisten, einfach die Demokratie zu seinem Zwecken zu nutzen. Damit spielt die Kolumnistin auf zahlreiche Unmutsäußerungen an. Inzwischen bedienten sich die Mächtigen im Land einer sehr martialischen Sprache, stellt Kelle fest. Die Rede sei, so die Autorin, von einem „Mistgabel-Mob“, dem der Wirtschaftsminister so gerade entkommen sei. Regierungsmitglieder, so die Kolumnistin, sprächen gar von Umsturzversuchen und aufgepeitschten Protesten. 

Mindestens Majestätsbeleidigung

Die Publizistin löst das Rätsel, indem sie ihre Position erläutert, wonach Kritik an linken Regierungen per se mindestens Majestätsbeleidung und noch viel mehr darstelle. Wie exzellent der linksdominierte Staat sich inzwischen zu schützen verstehe, zeigt Birgit Kelle an dem "beeindruckenden Enthüllungsjournalismus", den „Correctiv“ geleistet habe. Das staatliche finanzierte Recherchekollektiv habe uns dann auch freundlicherweise gleich das Unwort des Jahres 2023 geliefert. Kelles Kolumne gipfelt in der Frage, ob das, was wir erleben, noch Journalismus oder schon großes Theater sei. DT/pwi

Katholischen Journalismus stärken

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stärken Sie katholischen Journalismus!

Unterstützen Sie die Tagespost Stiftung mit Ihrer Spende.
Spenden Sie direkt. Einfach den Spendenbutton anklicken und Ihre Spendenoption auswählen:

Die Tagespost Stiftung-  Spenden

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost eine Kolumne von Birgit Kelle, die schonungslos verschiedene Ebenen staatlicher Propaganda gegen den Bürger analysiert. 

Themen & Autoren
Vorabmeldung Birgit Kelle Demokratie

Weitere Artikel

Alljährlich findet in Berlin der große Investoren-Kongress „Super Return“ statt. Das Medienunternehmen „Table.Media“ lud zu einem interessanten Side-Event.
11.06.2026, 13 Uhr
Henry C. Brinker
Die CDU hadert mich sich selbst. Das liegt an einem Dilemma, das sich ohne Verluste nicht lösen lässt.
05.06.2026, 17 Uhr
Sebastian Sasse
Anpassung statt Versteinerung: Eine aktuelle Agenda-Blaupause zweier Ökonomen liefert ein Rezept, das mit der wirtschaftspolitischen Debatte eher wenig gemein hat.
07.05.2026, 09 Uhr
Jakob Ranke

Kirche

Bei einer Podiumsdiskussion in der Konrad-Adenauer-Stiftung sprechen führende Kirchenvertreter aus der Ukraine über Glaube im Krieg und eine möglich Aussöhnung mit Russland.
30.06.2026, 17 Uhr
Michael Leh
Den Synodalen Weg in seinem Lauf hält offenbar weder Papst noch Kurie auf: Die eigentlich obsolete deutsche Kommission zur Frauenweihe sucht Mitglieder.
30.06.2026, 11 Uhr
Regina Einig