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Der Nahohst-Konflikt und die deutsche Nabelschau

In seiner Kolumne analysiert David Engels deutsche Projektionen auf den Nahost-Konflikt.
Pro-Palästina-Kundgebung: Zahlreiche Menschen halten Plakate und Fahnen in den Händen.
Foto: Christoph Reichwein (dpa) | Zahlreiche Menschen halten bei einer Pro-Palästina-Kundgebung Plakate und Fahnen in den Händen.

Laut David Engels stellt der Antisemitismus, den Deutschland durch „muslimische Masseneinwanderung importiert“ habe, die deutsche Gesellschaft vor mehrere Probleme. „Eine ganze Republik diskutiert auf einmal in erstaunlicher Konfusion ein Thema, das bis vor wenigen Wochen mit einem absoluten Tabu behaftet war“, so Engels. Dabei erscheine es so, als ob die wirklichen Interessen Israels und der Juden kaum jemanden zu beschäftigen. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite bezöge man die Bedeutung von „Philo- wie Antisemitismus“ laut Engels nur aus dem Verhältnis zu anderen, im Diskurs „offensichtlich wichtigeren“ Fragen.

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Jüdische Interessen fallen unter den Tisch

Rechts feierten einige, so Engels die Hamas als den „traditionalistischen“ Underdog im Kampf gegen ein „wokes Israel“. Diese aber projizierten damit die Konflikte ihres Landes, beispielsweise der USA, auf den Krieg in Nahost. Dasselbe gelte auch auf der linken Seite. Die jüdischen Interessen würden dabei unter den Tisch fallen. DT/sdu

Die vollständige Kolumne von David Engels erscheint in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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