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Charles Pépin: „Im Glauben erleben wir eine träumerische Freiheit“

Der Schriftsteller Charles Pépin plädiert in seinem neuen Buch „Vivre avec son passé“ dafür, die Erinnerung neu zu gestalten, um auch im Alter staunen zu können.
Der Schriftsteller Charles Pépin
Foto: IMAGO/Berzane Nasser/ABACA (www.imago-images.de) | „Wenn man einen starren Bezug zur Erinnerung hat, dann ist das von Nachteil. Viele Reaktionäre sehen ihre Identität in der Vergangenheit, aber auch Woke haben ein verkrampftes Verhältnis zur Vergangenheit.“

Herr Pépin, der heilige Augustinus spricht ehrfürchtig von der „Macht des Gedächtnisses“. Müssen wir uns vor dem Gedächtnis hüten? Ja, man muss es fürchten, aber auch zugleich darauf zählen. Man kann im Gefängnis der Erinnerung eingeschlossen sein, aber das Gedächtnis auch in Bewegung bringen. Ziel meines Buches ist es, eine starre, traumatisierende Erinnerung in eine zukunftsgestaltende Kraft zu verwandeln. Man sollte eine angemessene Distanz zur Vergangenheit haben, um die Möglichkeit von Glück und damit auch Freiheit zu erleben. Sie plädieren dafür, die „toxischen Elemente“ der Erinnerung abzuschwächen. Was vergiftet denn unsere Erinnerung? Giftig sind weniger die Erinnerungen als die Emotionen, die mit ...

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