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Ein Eigentor für den Regenbogen

Pride und König Fußball treffen aufeinander. Birgit Kelle durchleuchtet das regenborgenfarbige Fußballstadion und nimmt einen Ausblick auf die WM vor.
Fußball-EM - Alianz Arena
Foto: Federico Gambarini (dpa) | Birgit Kelle kritisiert in ihrer Kolumne den Gratismut der LGBT- Aktivisten. Das Münchner Stadion darf beim EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Ungarn am Mittwoch nicht in Regenbogen-Farben beleuchtet werden.

Über den „Pride-Month“ im Fußball schreibt Birgit Kelle in ihrer kommenden Ausgabe der Kolumne „Ungeschminkt“. Der Monat an sich, so die Erfolgsautorin, bedeute, dass sich der Aktivist, der Politiker und das Unternehmen dekorativ in Regenbogenfarben hüllen könne. Man zeige so mit Stolz, nicht heterosexuell zu sein oder täusche es zumindest um Beifall heischend an.

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Lebendig beschreibt Kelle, wie einzelne Protagonisten hier mit der UEFA in Konflikt geraten, die vorschreibt, dass es politische Botschaften in den Stadien gar nicht geben dürfe. Mit deutlichen Worten geißelt Kelle den Gratismut in Deutschland ein Stadion in Regenbogenfarben zu beleuchten. Alternativ rät Birgit Kelle dazu die Fußball WM in Katar für ausgiebige LBGT- Werbung zu nutzen. Ferner regt die Autorin weitere politische Sportevents an. Schließlich gibt es weltweit reichlich Diskriminierung. Dass Birgit Kelle ihre Vorschläge bei allem Ernst immer mit einem Augenzwinkern macht, lässt hoffen, dass der Ernst des Themas den Leser nicht völlig überwältigt. DT/pwi

Lesen Sie in der Kolumne „Ungeschminkt“ in der kommenden Ausgabe der Tagespost unter anderem eine Anregung, wie man die Nationalhymne gendergerecht singen könnte. Das Epaper können Sie 

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