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Ein dunkler Winter steht bevor

„Impf-Boten der Liebe“. Christen können bei der Corona-Pandemie anderen Menschen beistehen – auch in der Kulturbranche.
Corona-Impfstoff und Impfspritze, Symbolfoto Corona-Impfmittel
Foto: Christian Ohde via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Trotz Impfstoff steht ein dunkler Winter bevor. Symbolfoto Corona-Impfmittel

So hoffnungsvoll einen die Nachrichten zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffs auch stimmen mögen, es wird wohl noch einige Zeit verstreichen, bis dieser effektiv zu den Menschen gelangen kann. Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat vermutlich Recht, wenn er seine Landsleute ermahnt, dass ihnen ein „sehr dunkler Winter“ bevorstehe. Auch in den Ländern Europas, in denen die Infektionszahlen weiter dramatisch nach oben klettern, besteht kein Grund zur Entwarnung: Die Covid-19-Gefahr bleibt real.

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Schutz verlangt Opfer

Es lässt sich nicht leugnen: der gesundheitliche Schutz der Risikopatienten verlangt Opfer. Den Verzicht auf das normale soziale Miteinander, andere Entbehrungen. Menschen aller Religionen sind auf diesem Gebiet besonders erprobt.

Finanzielle Not

Zu den vielen Branchen, die von der Coronakrise hart getroffen wurden, zählt die Kulturbranche. Theater, Museen, Galerien – in vielen Ländern sind diese Quellen des Geistes nun geschlossen. Das hat nicht nur monetäre Folgen, nämlich die finanzielle Not von Kulturarbeitern, sondern auch negative seelische Folgen – für die Künstler selbst und ihre Anhänger und Freunde, die oft ihr Lebenselixier aus der Kunst ziehen.

Christen sind auch hier berufen: „Impf-Boten der Liebe“ zu sein. Und der Solidarität. DT/mee

Corona-Krise, Kirche und Kultur. Lesen Sie das ganze „Exercitium“ in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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