Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Würzburg

Ein dunkler Winter steht bevor

„Impf-Boten der Liebe“. Christen können bei der Corona-Pandemie anderen Menschen beistehen – auch in der Kulturbranche.
Corona-Impfstoff und Impfspritze, Symbolfoto Corona-Impfmittel
Foto: Christian Ohde via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Trotz Impfstoff steht ein dunkler Winter bevor. Symbolfoto Corona-Impfmittel

So hoffnungsvoll einen die Nachrichten zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffs auch stimmen mögen, es wird wohl noch einige Zeit verstreichen, bis dieser effektiv zu den Menschen gelangen kann. Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat vermutlich Recht, wenn er seine Landsleute ermahnt, dass ihnen ein „sehr dunkler Winter“ bevorstehe. Auch in den Ländern Europas, in denen die Infektionszahlen weiter dramatisch nach oben klettern, besteht kein Grund zur Entwarnung: Die Covid-19-Gefahr bleibt real.

Lesen Sie auch:

Schutz verlangt Opfer

Es lässt sich nicht leugnen: der gesundheitliche Schutz der Risikopatienten verlangt Opfer. Den Verzicht auf das normale soziale Miteinander, andere Entbehrungen. Menschen aller Religionen sind auf diesem Gebiet besonders erprobt.

Finanzielle Not

Zu den vielen Branchen, die von der Coronakrise hart getroffen wurden, zählt die Kulturbranche. Theater, Museen, Galerien – in vielen Ländern sind diese Quellen des Geistes nun geschlossen. Das hat nicht nur monetäre Folgen, nämlich die finanzielle Not von Kulturarbeitern, sondern auch negative seelische Folgen – für die Künstler selbst und ihre Anhänger und Freunde, die oft ihr Lebenselixier aus der Kunst ziehen.

Christen sind auch hier berufen: „Impf-Boten der Liebe“ zu sein. Und der Solidarität. DT/mee

Corona-Krise, Kirche und Kultur. Lesen Sie das ganze „Exercitium“ in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

Themen & Autoren
Vorabmeldung Christen Corona-Impfstoffe Joe Biden

Weitere Artikel

Die Ernennung des Erzbischofs von San Francisco, Salvatore Cordileone, zum Mitglied der Apostolischen Signatur hat manchen erstaunt. Doch was ist diese Vatikanbehörde überhaupt?
06.08.2026, 12 Uhr
Guido Horst
Nach 100 Tagen im Amt kann man Trump für einiges loben. Doch davon sollte man sich nicht blenden lassen. Er schafft Verunsicherung auf Gebieten, die auch Christen nicht kaltlassen können.
29.04.2025, 11 Uhr
Maximilian Lutz

Kirche

Der eskalierende Streit zwischen Kirche und Regierung beschädigt die Autorität beider Seiten und spaltet ein Land, das von unfreundlichen Nachbarn umgeben ist.
14.08.2026, 17 Uhr
Stephan Baier
Katechismuslesen reicht nicht: Warum der Abtprimas der Benediktiner, Jeremias Schröder, der Mutter Jesu große Bedeutung für seinen Glauben beimisst.
14.08.2026, 15 Uhr
Esther von Krosigk
In Obertshausen erinnert neuerdings eine Statue an den Kirchenlehrer Johannes vom Kreuz und an den spanischen Wallfahrtsort Caravaca de la Cruz.
14.08.2026, 09 Uhr
Oliver Gierens
Tod in der Arena oder lebendig begraben im Bergbau? Im dritten Jahrhundert wurden auch Päpste zu Märtyrern. Der 13. August ist der Gedenktag des heiligen Papstes Pontianus.
12.08.2026, 21 Uhr
Claudia Kock
Wer und was in deutschen Bistümern willkommen ist, zeigt sich besonders deutlich im Umgang mit der traditionellen lateinischen Messe und der Priesterbruderschaft St. Pius X.
11.08.2026, 20 Uhr
Jakob Naser