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Die Nähe Gottes gefühlt

Der Glaube hat das Krebsleiden der amerikanischen Pop-Sängerin „Nightbirde“ erleichtert.
Weg in die Dunkelheit
Foto: Dimitris Vetsikas / Pixabay | Auch wenn der Weg scheinbar in die Dunkelheit führte, "Nightbirde" half ihre enge Beziehung zu Gott.

Die Pop-Kultur überrascht immer wieder mit gläubigen Künstlern. So ist es auch mit der amerikanischen Sängerin Jane Marczewski, die als „Nightbirde“ bekannt wurde. „It‘s OK“ hieß ihr selbst geschriebenes Lied, dass sie im Alter von 30 Jahren bei der Talentshow „America´s Got Talent“ vorstellte. Erst auf Nachfrage, was den ok sei, sagte sie, dass sie Krebs habe. Im Talentwettbewerb ist sie weit gekommen, musste dann aber wegen der Krankheit abbrechen; im Februar starb sie. Inzwischen werden auf ihrer Internetseite viele Erinnerungsstücke und Musik von ihr angeboten.  

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Den Weg gefunden

Was „Nightbirde“ geholfen hat, war ihre enge Beziehung zu Gott: „Er bewahrt mich nicht vor dem Durst, er bringt Wasser. Er heilt nicht meine Einsamkeit, er kommt nah. Warum also glauben wir, wenn wir leiden, dass das heißt, Gott sei weit weg?“ Die Nähe Gottes ist ihre existenzielle Erfahrung, aber sie ringt auch um ihn: „Manchmal fürchte ich, wenn ich sterbe und Gott begegne, dass er mir dann sagt, ich hätte ihn enttäuscht oder beleidigt oder ihn im Stich gelassen. Vielleicht wird er sagen, ich habe meine Lektion nicht verstanden oder dass ich nicht dankbar genug war.“ Nightbirde hat ihren Weg gefunden, eine Straße, die mitten durch das Leid führt und doch voller Gnade und erfüllt ist von Gottes stiller Gegenwart. Sie hat erkannt, dass Trauer und Dankbarkeit zusammengehören. Darum war es für sie ok, dass sie in jungen Jahren heimgehen musste.  DT/ari

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost einen Bericht über die amerikanische Sängerin Jane Marczewski, die als „Nightbirde“ bekannt wurde.

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