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Deutschlands Gouvernante kommt aus Gütersloh

Die Bertelsmann Stiftung will Politik und Gesellschaft mit regelmäßigen Studien beeinflussen. Die Themen sind breit gestreut.
Vorstandsvorsitzender Thomas RABE Bertelsmann und Liz MOHN Stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Bertelsmann Stiftung
Foto: Annegret Hilse / SVEN SIMON via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Die Bertelsmann- Stiftung nimmt Einfluss auf politische Entscheidungen. Im Bild. Vorstandsvorsitzender Thomas Rabe und Liz Mohn.

Beinahe wöchentlich kommentiert die Bertelsmann Stiftung das Geschehen in Politik und Gesellschaft. Auch in Israel, Polen, Spanien oder Ägypten ist die Stiftung präsent. Wie der ehemalige Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef kraus, erklärt sind die Themen: Gesundheitsmonitor, Inklusion, Digitalisierung, Gesundheitskarte für Flüchtlinge, demographischer Wandel, junge Familie, Generationengerechtigkeit, Kita-Qualität, Währungsunion, Bürgerbeteiligung, Brexit, Schengen, Libanon, Syrien, Türkei und vieles anderes mehr. 

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Einfluss nehmen

Das Unternehmen in Gütersloh will Einfluss nehmen. Sein Gründer Reinhard Mohn  (1921 – 2009) hatte erklärt: „„Wir brauchen Sendboten überall, die unsere Gedanken verbreiten. Es wäre schön, wenn einer vorangehen könnte wie einst Christus. Der hatte ja in relativ kurzer Zeit einen enormen Reformerfolg. Aber die Propheten haben es heute nicht mehr so leicht.“ Die Stiftung will eine zukunftsfähige Gesellschaft aufbauen helfen und erklärt selbst, was sie darunter versteht.

Die Bertelsmann Stiftung habe sich auch schon in Gesetzgebungsverfahren eingemischt, wie Kraus erklärt  (NRW-Hochschulgesetz, Hartz 4). Häufig seien die Studien alarmistisch, in der Aussage jedoch oft dünn oder nicht neu. Kritik an der Regierung gibt es kaum, Chefin Liz Mohn verstehe sich gut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. DT/ari

Wie die Bertelsmann- Stiftung auf Politik und Gesellschaft Einfluss nimmt und welche Themen dabei im Fokus stehen, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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