Glaube

Bernhard Meuser: Gefahr der „Versektung“ an anderer Stelle

Bernhard Meuser, Initiator der globalen Jugendkatechismus-Initiative „Youcat“ und Mitinitiator von „Mission Manifest“, weist die „Versektungs“-Vorwürfe der Theologin Nothelle-Wildfeuer gegen Mission Manifest entschieden zurück.
Meuser weist Vorwürfe der Versektung zurück
Foto: (113820814) | In einem Gastbeitrag für die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ schreibt Meuser: „Woran misst man in der Katholischen Kirche, ob eine Gruppierung „Sekte“ ist?

Bernhard Meuser, Initiator der globalen Jugendkatechismus-Initiative „Youcat“ und Mitinitiator von „Mission Manifest“, weist die „Versektungs“-Vorwürfe der Theologin Nothelle-Wildfeuer gegen Mission Manifest entschieden zurück. In einem Gastbeitrag für die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ schreibt Meuser: „Woran misst man in der Katholischen Kirche, ob eine Gruppierung „Sekte“ ist? Traditionell an der „Lehre der Kirche“, nachrangig an ihrer Größe.“ Er habe in der „Szene“, die sich Mission Manifest zugehörig fühlt, „viel erlebt, aber eines gewiss nicht: dass die Leiter sich außerhalb oder an den Grenzen orthodoxer Lehre bewegen, wie sie im großen Katechismus der Kirche als „sichere Norm für die Lehre des Glaubens“ (KKK 4) dargeboten wird.“

Meuser sieht Gefahr an anderer Stelle

Vielmehr sieht Meuser die Gefahr an anderer Stelle und erwähnt in diesem Zusammenhang den Theologen Magnus Striet, mit dem zusammen Nothelle-Wildfeuer ein aktuelles Buch veröffentlicht hat.„Dem Risiko eine Sekte zu sein, setzt sich hingegen das Milieu um Magnus Striet aus, wo im Namen von Freiheit und intellektueller Autonomie nicht mehr viel von Bibel und Dogma bleibt, was nicht neu erklärt oder süffisant belächelt wird.“

DT/mee

Lesen Sie, wie Bernhard Meuser zur kontroversen Diskussion um „Mission Manifest“ und den Weg der Kirche Stellung nimmt - in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 18. Oktober.

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