Herr Hartl, auf der „Mission is possible“-Konferenz halten Sie den Vortrag „Warum wir heute einen missionarischen Aufbruch brauchen“. Vielleicht können Sie schon mal ein bisschen spoilern. Was zeichnet gerade diesen Moment aus, dass wir jetzt, 2026, einen missionarischen Aufbruch brauchen? Es ist ein Momentum da. Eine neue Generation fragt nach dem Glauben. Die Zahlen zu den Taufen, auch jetzt an Ostern, sprechen ja eine eindeutige Sprache. Deswegen ist es genau jetzt an der Zeit, sich als Kirche umzustellen, weg von einem besitzstandwahrenden Paradigma, hin zu einem missionarischen Ansatz. So ganz eindeutig ist der Trend aber nicht, oder? Es gibt immer noch hohe Austrittszahlen und wenige Kindertaufen. Es gibt ...
„Das ist so wie beim Surfen“
Die Kirche erlebt eine Welle des Interesses. Aber kann sie sie reiten? Ein Gespräch mit Johannes Hartl über seinen Missionskongress und die neue Faszination der Tradition.
