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Spanische Christen: Friedlich verfolgt

Es fällt Christen in Spanien schwer, in Politik und Gesellschaft relevante Posten zu erhalten. Der spanische Publizist Eulogio López sieht darin eine Art friedlicher Verfolgung.
Figur der Gottesmutter Maria mit Jesuskind
Foto: Romano Siciliani (KNA) | Es gibt Ermittlungen gegen den Erzbischof von Valencia, weil dieser an einem traditionellen Marienfest gegen die Abstandsregeln verstoßen haben soll. Im Bild: Marienfigur mit Kind.

Der spanische Publizist Eulogio López verortet in der spanischen Gesellschaft eine „friedliche Verfolgung“ der Christen. Katholische Politiker und Intellektuelle würden zwar nicht umgebracht, erhielten aber auch keine relevanten Posten. Angesprochen auf den Fall des valencianischen Stadtrats Aaron Cano, der Ermittlungen gegen den Erzbischof von Valencia, Kardinal Antonio Cañizares einleiten ließ, weil dieser an einem traditionellen Marienfest im Mai gegen die Abstandsregeln verstoßen haben soll, sagte der Chefredakteur und Begründer der Onlinezeitung „Hispanidad“, Cano habe einen Christen verfolgt und denunziert; wir hoffen, dass er damit nicht weit kommt.

Verschärfung durch Corona

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Kardinal Cañizares habe Cano mit Recht als Lügner bezeichnet. Selbst Canos Vorgesetzter Juan Ribó, der Bürgermeister von Valencia, der politisch links stehe und der Podemos-nahen Partei Compromis angehöre, lasse die Vorwürfe gegen Kardinal Cañizares nicht gelten.

Der Vorfall in Valencia ist aus Sicht von López kein Einzelfall in puncto Aggressivität, sondern „Teil einer im Prinzip friedlichen Verfolgung von allem, was katholisch ist und zum katholischen Kult gehört“. Diese Verfolgung habe sich durch das Coronavirus verschärft.

 

DT/reg

Der spanische Publizist Eulogio López verortet in der spanischen Gesellschaft eine Art friedlicher Verfolgung von Christen. Wie diese konkret aussieht, erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tagespost. Holen Sie sich das ePaper dieser Ausgabe

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