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Segnungsfeiern: Initiative Pontifex warnt vor Schisma

Die für den 10. Mai geplanten Segnungen homosexueller Paare würden Katholiken weltweit mit Sorge erfüllen, so die „Initiative Pontifex“. Wenn sich Teile der Kirche von der Lehre und dem Lehramt in Rom verabschiedeten, seien Warnungen vor einem Schisma nicht unbegründet.
Segnung homosexueller Paare in Baden-Baden
Foto: Benedikt Spether (dpa) | Eine Regenbogenfahne weht vor der Autobahnkirche St. Christophorus. Nur die authentische Weitergabe der katholischen Lehre, die sich aus Schrift, Überlieferung und Lehramt speise, halte die Kirche in der Wahrheit ...

Das katholische Mediennetzwerk „Initiative Pontifex“ kritisiert die für den heutigen 10. Mai bundesweit geplanten Segnungen homosexueller Paare und warnt vor einem nationalen Sonderweg. „Mit den heutigen Aktionen verletzen die beteiligten Amtsträger das Volk Gottes. Vergessen wir nicht, dass unser Glaube römisch-katholisch lautet“, heißt es in einer Stellungnahme zu den Segnungsgottesdiensten. „Dieses Attribut ist kein schmückendes Beiwerk. Es bildet den Kern unserer Identität.“ Diese Identität in klerikalistischen Alleingängen zu beschädigen, schmerze und ängstige, so das Mediennetzwerk.

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Die Einheit der Kirche steht auf dem Spiel

Der heutige Tag erfülle Katholiken weltweit mit großer Sorge, so die „Initiative Pontifex“ weiter. Wenn sich Teile der Kirche von der Lehre und dem Lehramt in Rom verabschiedeten, ist die Sorge vor einem drohenden Schisma nicht unbegründet. Die Aussagen der Glaubenskongregation, wonach die katholische Kirche nicht Vollmacht besitze, homosexuelle Paare zu segnen, gebe die Lehre der Kirche wieder. „Diese Lehre abzulehnen gefährdet jedoch die Einheit und die Katholizität“, heißt es. Die Einheit mit dem Papst sei seit 2000 Jahren „Garant des Glaubens und des Fortbestands der Katholischen Kirche“. 

Nur die authentische Weitergabe der katholischen Lehre, die sich aus Schrift, Überlieferung und Lehramt speise, halte die Kirche in der Wahrheit Jesu. Die Sorge für den „rechten katholischen und apostolischen Glauben“ sei den Bischöfen und Priestern anvertraut. „Ein aktiver Ungehorsam und eine Duldung dieses Ungehorsams spaltet die Kirche“, so das Mediennetzwerk.  DT/mlu

Lesen Sie ausführliche Hintergründe zur Aktion der "Segensgottesdienste für Liebende" rund um den 10. Mai in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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