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Man muss Person und Natur unterscheiden

Die Art und Weise, wie Menschen miteinander interagieren, lässt sich von ihrer Natur nicht trennen.
Geheimnis der menschlichen Natur
Foto: imago stock&people | Geheimnis der menschlichen Natur - Kinder spielen Adam und Eva, historische Illlustration, circa 1886.

Der Philosoph und Priester Antonio Malo schreibt in der Beilage "Welt & Kirche" zur kommenden Ausgabe der Tagespost über ein besonderes Geschenk. Die Personalität des Menschen ist ein Geschenk, das einerseits mit der Geschlechtlichkeit zusammenhängt und andererseits auch mit der Trinität. Gott hat den Menschen nach seinem Bild geschaffen. So kann man den Menschen nicht betrachten ohne über den Schöpfer nachzudenken. Malo studierte Philologie und Philosophie in Zaragossa, Pamplona und Rom. Seit 1991 ist er Professor für philosophische Anthropologie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. 

Gender eine Häresie

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Eine erste Begegnung mit der Genderfrage, die sein damaliger Gesprächspartner als Häresie bezeichnete, prägte mehr als zunächst gedacht. Häresie, so Malo, schien für die Frage doch sehr weit hergeholt. Heute sieht er da nicht mehr ganz so. Die Frage nach der Geschlechtlichkeit des Menschen ist im heutigen Diskurs in der Tat voller Irrtümer. 

Der Mensch und seine Natur

Das Nachdenken über den Grund für diese Irrtümer führe ihn, so der Professor, zu einer einfachen Schlussfolgerung: In den Gendertheorien mangele es an einem angemessenen Verständnis der Beziehung zwischen der Person und ihrer Natur. Weil diese ein Geheimnis in Gott sei, sei sie auch ein Geheimnis in dessen Bild, der menschlichen Person, so Malo. Daraus entwickelt Malo seine These, wie der Mensch in seiner ganzen Personalität, die die Geschlechtlichkeit einbezieht, zu einem Geschenk wird. Dabei zeichnet er die Geschlechterbilder in unterschiedlichen Kulturen und Zeiten nach. DT/pwi

 

Lesen Sie den ganzen Aufsatz von Antonio Malo über das Geschenk der Geschlechtlichkeit des Menschen in "Welt & Kirche" , der Beilage zur kommenden Ausgabe der Tagespost.

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