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Kardinal Barbarin: Häresie kein abgeschlossenes Kapitel der Kirchengeschichte

In einem fiktiven Interview mit dem Kirchenvater Irenäus von Lyon (135-200) warnt der französische Kardinal Philippe Barbarin vor Zugeständnissen an Irrlehrer.
Der französische Kardinal Philippe Barbarin
Foto: KNA | Das wahre Problem der „Gnosis“ und des so genannten Sonderwissens der Irrlehrer sei, dass sie anderen immer um eine Erklärung voraus seien, so Barbarin.

Der emeritierte Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin, weist in der aktuellen Ausgabe der Tagespost darauf hin, dass Häresie und Gnostik kein abgeschlossenes Kapitel der Kirchengeschichte sind. In einem fiktiven Interview mit dem Kirchenvater Irenäus von Lyon (135-200) warnt er vor Zugeständnissen an Irrlehrer. Das wahre Problem der „Gnosis“ und des so genannten Sonderwissens der Irrlehrer sei, dass sie anderen immer um eine Erklärung voraus seien. Dahinter verberge sich Stolz: "Sie wissen und verstehen mehr als andere."

Häretische Theorien entlarvt, angeprangert und zurückgewiesen

Irenäus von Lyon habe viel Zeit darauf verwandt, häretische Theorien zu entlarven, anzuprangern und zurückzuweisen. Das Problem sei jedoch, dass diese Krankheit in allen Epochen wieder aufbreche. Darüber hinaus stellte der Kardinal fest, dass Streitigkeiten in der Kirchengeschichte kontinuierlich zu beobachten seien. Schon die Apostel hätten sich gezankt.

DT/reg

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Redaktion Häresie Philippe Barbarin

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