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Auf ehemaligem DDR-Territorium entsteht ein ökumenischer Stadtteil 

Fünf katholische und evangelische Gemeinden leben in Magdeburg in zwei Kirchen zusammen. Nun soll ein gemeinsames Bauprojekt die ökumenische Zusammenarbeit noch ausdehnen und die missionarische Tätigkeit stärken. 
Pater Clemens Dölken
Foto: Oliver Gierens | Pater Clemens Dölken OPraem, Prior des Klosters Magdeburg, stellt das Projekt der ökumenischen Höfe vor.

Zwischen den Magdeburger Plattenbauten erheben sich zwei mächtige Kirchen: Die hochgotische evangelisch-reformierte Wallonerkirche und die romanisch-gotische katholische St.-Petri-Kirche. Gleich fünf Gemeinden sind hier zu Hause:

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Neben der evangelisch-reformierten die lutherische Gemeinde, katholische und evangelische Studentengemeinden und die katholische Gemeinde St. Petri, die seit 1997 von den Prämonstratensern betreut wird. 

Neues Kloster

Die Prämonstratenser leiten nun auch das Projekt der „Ökumenischen Höfe“. Dabei soll vor den imposanten Kirchen ein Klosterneubau für vier bis sechs Patres des Ordens sowie für drei Gäste entstehen. Auch die beiden evangelischen Gemeinden sahen einen Entwicklungsbedarf für ihre Gebäude – und so kam die Idee auf, das Gelände in ökumenischer Eintracht neu zu gestalten.  

Ökumene ausloten

Pater Clemens Dölken OPraem, Prior des Klosters Magdeburg, ist dabei wichtig, die Möglichkeiten der Ökumene vor Ort auszuloten, ohne katholische Dogmen in Frage zu stellen. Auch zwischen der reformierten und der lutherischen Altstadtgemeinde gebe es durchaus einige Unterschiede, sodass nicht nur evangelisch-katholische, sondern auch eine innerprotestantische Ökumene gelebt werde.  DT/ vwe

Wie die Stadtbevölkerung in das Projekt integriert werden soll und wie sich die „Ökumenischen Höfe“ finanzieren, lesen Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“. 

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