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Vatikan: Leichte Aufwärtstendenz bei Franziskus

Die in den letzten Tagen festgestellte leichte Niereninsuffizienz habe sich zurückgebildet. Dennoch bleibe eine Prognose weiter zurückhaltend.
Rosenkranzgebet mit Kardinal Giovanni Battista Re
Foto: IMAGO/ALESSIA GIULIANI (www.imago-images.de) | Auch am Mittwochabend fand auf dem Petersplatz wieder ein Rosenkranzgebet für den kranken Papst statt. Die Andacht leitete der Oberste des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re.

Der Gesundheitszustand des Papstes hat sich in den letzten 24 Stunden leicht verbessert. Das teilte der Vatikan am Mittwochabend im täglichen Bulletin zum Zustand des kranken Pontifex mit. Auch die in den letzten Tagen festgestellte leichte Niereninsuffizienz habe sich zurückgebildet. Dennoch bleibe eine Prognose weiter zurückhaltend.

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„Die gestern Abend durchgeführte Computertomographie des Brustkorbs zeigte eine normale Entwicklung des Lungenentzündungsbildes“, heißt es weiter. Die blutchemischen und hämakrozytometrischen Untersuchungen vom Mittwoch würden die leichte Aufwärtstendenz bestätigen.

Atemwege auch physiotherapeutisch behandelt

Der Vatikan teilte zudem mit, Papst Franziskus setze die Sauerstofftherapie mit hohen Flussraten fort, asthmatische Atemwegskrisen seien nicht mehr aufgetreten. Die Atemwege des Papstes würden zudem auch physiotherapeutisch behandelt. Offensichtlich widmet Franziskus bereits einige Stunden der Arbeit: „Am Vormittag empfing der Heilige Vater die Eucharistie. Der Nachmittag war den Arbeitsaktivitäten gewidmet“, heißt es in der kurzen Mitteilung aus dem Vatikan.

Indes fand auch am Mittwochabend auf dem Petersplatz wieder ein Rosenkranzgebet für den kranken Papst statt. Die Andacht leitete der Oberste des Kardinalskollegiums, Giovanni Battista Re. „Wir beten, dass Gott Papst Franziskus gewähre, baldmöglichst wieder seinen apostolischen Dienst aufzunehmen – im Vollbesitz seiner körperlichen Kräfte und mit der ihm eigenen seelsorgerischen Energie“, so der Kardinal laut der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Franziskus befindet sich nun bereits seit fast zwei Wochen in der römischen Gemelli-Klinik.  DT/mlu

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