Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Friedensimpulse des Papstes (3)

Konflikte verstehen und überwinden

Für Leo XIV. muss das Gemeinwohl immer von den Realitäten vor Ort ausgehen. Wir veröffentlichen eine Reihe seiner deutlichsten Appelle.
Papst Leo XIV.
Foto: IMAGO/©Vatican Media/CPP (www.imago-images.de) | Friedensbotschafter: Papst Leo XIV. im Mai 2025.

Der Weg zum Frieden erfordert in der Aufmerksamkeit für den anderen geübte und gebildete Herzen, die auch in der Lage sind, das Gemeinwohl im aktuellen Kontext zu erkennen. Der Weg, der zum Frieden führt, ist ein gemeinsamer Weg, er führt über die Pflege gerechter Beziehungen zwischen allen Lebewesen. Der Friede, so hat der heilige Johannes Paul II. betont, ist ein unteilbares Gut, entweder gehört er allen oder er gehört niemandem…

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Die Geschichte, die Erfahrung, die vielen bewährten Verfahren, die wir kennen, haben uns verstehen lassen, dass echter Frieden immer ausgehend von der Realität (Territorium, Gemeinschaft, lokale Institutionen usw.) und im Hören auf sie Gestalt annimmt. Gerade deshalb wird uns bewusst, dass ein solcher Friede möglich ist, wenn die Unterschiede und die von ihnen verursachten Konflikte nicht eliminiert, sondern erkannt, angenommen und überwunden werden.

Papst Leo an die Volksbewegungen für den Frieden, 30. Mai 2025

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Themen & Autoren
Redaktion Frieden und Friedenspolitik Johannes Paul II. Leo XIV.

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