Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Friedensimpulse des Papstes (4)

Jeder Mensch hat eine ihm innewohnende Würde

Immer wieder spricht Leo XIV. die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen an. Wir veröffentlichen eine Reihe seiner deutlichsten Appelle.
Papst Leo XIV.
Foto: IMAGO/Massimo Valicchia (www.imago-images.de) | Der Gazakrieg ging diese Jahr vorerst zuende - vielleicht auch dank der Gebete der Kirche? Papst Leo XIV. im September.

Mein Herz ist bei allen, die unter den Konflikten und der Gewalt in der Welt leiden. Möge der Friedensfürst alle inspirieren, den Dialog und die Versöhnung zu suchen. Ich verfolge mit großer Sorge die äußerst ernste humanitäre Lage in Gaza, wo die Zivilbevölkerung ausgehungert ist und weiterhin Gewalt und Tod ausgesetzt ist. Ich erneuere meinen eindringlichen Appell für einen Waffenstillstand, für die Freilassung aller Geiseln und für die vollumfängliche Achtung des humanitären Völkerrechts.

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Jeder Mensch hat eine ihm innewohnende Würde, die ihm von Gott selbst verliehen wurde: Ich fordere die Parteien in allen Konflikten auf, diese Würde anzuerkennen und alle Handlungen zu unterbinden, die gegen sie verstoßen. Ich fordere dazu auf, für eine friedliche Zukunft aller Völker zu verhandeln und alles zu verwerfen, was sie beeinträchtigen könnte. Ich vertraue Maria, der Königin des Friedens, die unschuldigen Opfer der Konflikte an sowie die Regierenden, die die Macht haben, sie zu beenden.

Papst Leo nach dem Angelus in Rom, 27. Juli 2025

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