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Stetter-Karp warnt vor kritischer Intervention zu Synodalem Weg

Sollte der Vatikan in das Reformstreben des Synodalem Wegs eingreifen, würde das die „Beteiligung von Laien“ ersticken, so die ZdK-Präsidentin.
Stetter-Karp hat vor einem Eingreifen des Vatikans in das Reformstreben des Synodalen Weges gewarnt.
Foto: Sebastian Gollnow (dpa)

Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, hat vor einem Eingreifen des Vatikans in das Reformstreben des Synodalen Weges gewarnt. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland erklärte Stetter-Karp am Donnerstag, dies gelte besonders für die Laiengremien zur Bischofsfindung in den aktuell bischofslosen Erzdiözesen Paderborn und Bamberg.

Ein „wichtiges Zeichen für zukunftsorientierte Synodalität“

Diese Gremien sollen, so die Forderung, bei den Bischofwahlen einbezogen werden. Im Wortlaut merkte Stetter-Karp an: „Eine kritische Intervention aus Rom gerade zu diesem Beschluss der Synodalversammlung wäre ein Zeichen dafür, dass die Beteiligung von Laien und Laiinnen schon im Keim erstickt werden soll.“

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Die Präsidentin des Synodalen Wegs hoffe deshalb, dass die zuständigen Gremien der Bistümer zur Bischofswahl nochmals die Laiengremien anhören. Würden diese eine Wahlempfehlung aussprechen, so stelle das „ein wichtiges Zeichen für zukunftsorientierte Synodalität“ dar, so Stetter-Karp, und würde der Kirche „gut anstehen“.

Synodalen Weg in Rom stark machen

Das ZdK forderte von den deutschen Bischöfen zudem, dass diese sich in Rom für den Synodalen Weg stark machen. Sie habe den Eindruck, so Stetter-Karp, dass „die zunehmende Synodalität der katholischen Kirche in Deutschland von vielen Klerikern in Deutschland, zumal von vielen Bischöfen, gut gefunden wird“.

Stetter-Karp äußerte sich mit Blick auf den „Ad-limina“-Besuch der deutschen Bischöfe. In regelmäßigen Abständen haben die Bischöfe dabei die Möglichkeit, dem Papst und den Vatikanbehörden über die Lage in ihren Bistümern zu berichten. Die Reformbeschlüsse des Synodalen Wegs stehen in diesem Jahr besonders im Vordergrund. Sie sollen nach Rom getragen und in den weltweiten Synodalen Prozess eingegliedert werden. DT/jmo

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