Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Frieden in Nahost

Weltkirchenrat ruft zu Gebet und Fasten auf

Am 17. Oktober sind Menschen weltweit aufgefordert, für den Frieden zu fasten und zu beten.
Gebetskerzen werden angezündet. In Israel und überall auf der Welt sollen Menschen für Frieden in Nahost beten.
Foto: IMAGO/Sally Maxson/for the Beaver County Times (www.imago-images.de) | Gebetskerzen werden angezündet. In Israel und überall auf der Welt sollen Menschen für Frieden in Nahost beten.

Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat für den 17. Oktober einen Tag des Gebetes und des Fastens ausgerufen. Darin folgt der Zusammenschluss der Aufforderung der Patriarchen und Kirchenoberhäupter von Jerusalem. Aufgefordert sind alle Mitgliedskirchen und Menschen guten Willens, gemeinsam für den Frieden zu beten, den Leidenden zu helfen und für die zu beten, die Angehörige verloren haben, so die Verlautbarung des Rates. Die christlichen Repräsentanten in Jerusalem hatten zum Gebet zur Unterstützung aller, die im Krieg litten, aufgefordert. „Unser geliebtes Heiliges Land hat sich in der vergangenen Woche dramatisch verändert“, so die Erklärung.

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199 Geiseln in Gaza

Seit zehn Tagen befindet sich Israel im Krieg mit der Terrororganisation Hamas. Bei dem Großangriff der Hamas auf Israel am 07. Oktober starben circa 1.300 Israelis; mindestens 3.000 wurden verletzt. Laut aktuellen Berichten hat die Hamas in den letzten Tagen 199 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt, darunter auch Kinder. Der Lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa hatte sich am Montag gegen Geiseln als Austausch angeboten. Israel hat eine Bodenoffensive auf den Gazastreifen angekündigt. Laut UN-Berichten sind nach Aufforderung Israels eine Million Palästinenser in den Süden Gazas geflohen.

Bei Fastentagen sind Katholiken zum Verzicht auf Fleisch und Alkohol sowie zu vermehrtem Gebet aufgerufen. Die Fastenregel sieht eine volle Mahlzeit sowie zwei kleinere Stärkungen vor. DT/sdu

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