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Ukraine: Kirchen gegen Homo-„Ehe“

Religionsgemeinschaften lehnen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit der Ehe ab.
Ukrainisches Parlament
Foto: IMAGO/PRESIDENT OF UKRAINE \ apaimages (www.imago-images.de) | Die 16 im „Gesamtukrainischen Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften“ zusammenwirkenden Konfessionen wenden sich in einem Appell an den Vorsitzenden des ukrainischen Parlaments, der Werchowna Rada, gegen den ...

Die in der Ukraine anerkannten Kirchen und religiösen Gemeinschaften zeigen sich empört über einen Gesetzesentwurf, der vorschlägt, eingetragene Partnerschaften mit der Ehe gleichzusetzen und sie als „Familienunion“ zu bezeichnen. Die 16 im „Gesamtukrainischen Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften“ zusammenwirkenden Konfessionen wenden sich in einem Appell an den Vorsitzenden des ukrainischen Parlaments, der Werchowna Rada, gegen den Versuch, sogenannte „gleichgeschlechtliche Ehen“ zu legalisieren.

Keine Überwindung der demografischen Krise des Landes

Wörtlich heißt es in ihrer Stellungnahme, es sei vorauszusehen, was im Fall der Verabschiedung eines solchen Gesetzes der nächste Schritt wäre. Dann würden die „Lobbyisten gleichgeschlechtlicher Beziehungen“ für die „Möglichkeit der Adoption von Kindern durch gleichgeschlechtliche Paare mit allen äußerst negativen Folgen“ eintreten. Dies hätte negative Konsequenzen für die Persönlichkeitsbildung solcher Kinder und bedeutete einen „Entzug ihres natürlichen Rechts auf Erziehung in einer vollwertigen Familie, mit Vater und Mutter“.

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Der „Gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften“ erinnert auch daran, dass eine Legalisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in keiner Weise zur Überwindung der demografischen Krise des Landes beitragen kann. Der Staat solle weiterhin auf die Förderung der „gesunden Familie“ setzen, die ehelichen Beziehungen und die verantwortliche Elternschaft stärken. Alle Gesetzesinitiativen seien unzulässig, die die Institution der Familie oder die Wertegrundlagen der ukrainischen Gesellschaft als Ganzes, sowie ihre moralischen und spirituellen Grundlagen bedrohen.

Der Rat der Kirchen und religiösen Organisationen fordert das Parlament in Kiew auf, den Gesetzentwurf Nr. 9103 über das Institut der eingetragenen Partnerschaften als Bedrohung der moralischen und psychischen Gesundheit von Kindern und ihres Rechts auf Erziehung in einer Familie abzulehnen.  DT/sba

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