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Kirchenaustritte: Eine Selbstverpflichtung muss es richten

Die Gläubigen werden weniger und die Bereitschaft der Getauften, die Institution Kirche zu unterstützen, sinkt. Es braucht einen ehrlichen Austausch statt binnenkirchliches Selbstgespräch.
Themenfoto Kirchenaustritte
Foto: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON (www.imago-images.de) | Man darf gespannt sein, welche konkreten Schritte der Ankündigung des Vorsitzenden der deutschen Bischöfe folgen, einen ehrlichen Dialog zu suchen, um gegen das Phänomen des versiegenden kirchlichen Lebens anzukämpfen.

Alle Jahre wieder: Die Bischofskonferenz veröffentlicht die Statistik des katholischen Lebens in Deutschland, und jedermann ahnt schon vor der Bekanntgabe, dass es keine Trendwende gegeben hat.

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Kurz gefasst, lässt sich die Bilanz des Jahres 2024 auf den Nenner bringen: Wir werden weniger, und die Bereitschaft der Getauften, die Institution Kirche zu unterstützen, sinkt.

Kein rein deutsches Phänomen

Natürlich spiegelt sich hier kein rein deutsches Phänomen: Auch in anderen europäischen Ländern nagt der Zahn der Säkularisierung an der Kirche. Bischof Bätzing hat Räume des Dialogs angekündigt. Und das ist eine Selbstverpflichtung, die ernst zu nehmen ist, nachdem der Synodale Weg als Brücke in die Gesellschaft versagt hat und die katholische Kirche in Deutschland spaltet.

Der Umstieg vom binnenkirchlichen Selbstgespräch zum ehrlichen Austausch wäre ein erster Schritt zur Evangelisierung. Man darf gespannt sein, welche konkreten Schritte der Ankündigung des Vorsitzenden der deutschen Bischöfe folgen. 

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Regina Einig Bischöfe Georg Bätzing

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