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Deutliche Mehrheit will am Lebensende mit Nahestehenden versöhnt sein

82 Prozent stimmen einer entsprechenden Aussage zu, wie eine aktuelle Tagespost-Umfrage ergibt. Über Konfessionen und Parteigrenzen hinweg herrscht großer Konsens.
Lebensende
Foto: Waltraud Grubitzsch (ZB) | Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautet: „Am Ende meines Lebens möchte ich mit den Menschen, die mir nah waren, versöhnt sein.“

Eine deutliche Mehrheit von 82 Prozent der Deutschen will am Ende des Lebens mit den Menschen, die ihnen nah waren, versöhnt sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des in Erfurt ansässigen Meinungsforschungsinstituts „INSA Consulere“, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde. Nur sechs Prozent der Befragten geben das Gegenteil an. Neun Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen, drei Prozent wollen keine Angabe machen.

85 Prozent der Katholiken stimmen zu

Die Aussage, zu der die Teilnehmer der Umfrage Stellung beziehen sollten, lautet: „Am Ende meines Lebens möchte ich mit den Menschen, die mir nah waren, versöhnt sein.“ In nahezu allen Altersgruppen ist der Anteil derjenigen, die die Aussage bejahen, ähnlich groß – zwischen den 30- bis 39-Jährigen und den über 70-Jährigen schwankt er nur zwischen 83 und 85 Prozent. Lediglich bei den jüngsten Befragten, den 18- bis 29-Jährigen, ist er etwas geringer: Hier wollen aber auch noch 75 Prozent am Ende des Lebens mit den Menschen versöhnt sein, die ihnen nah waren.

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Sämtliche Religionsgruppen stimmen der Aussage jeweils mit einer deutlichen Mehrheit zu. Von den katholischen Befragten wollen 85 Prozent am Ende des Lebens mit den Menschen, die ihnen nah waren, versöhnt sein, nur bei vier Prozent ist das Gegenteil der Fall. Acht Prozent wissen nicht, wie sie zu der Frage stehen. Protestanten stimmen der Aussage zu 86 Prozent zu, ebenfalls vier Prozent geben das Gegenteil an; acht Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen. Von den freikirchlichen Befragten wollen 77 Prozent am Ende des Lebens mit den Menschen, die ihnen nah waren, versöhnt sein, bei 13 Prozent ist das Gegenteil der Fall, sechs Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Die Erhebung, für die 2.007 erwachsene Personen vom 4. bis 7. November befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Parteizugehörigkeit auf. Wesentliche Unterschiede sind unter den Wählern der verschiedenen Parteien nicht zu beobachten. Am häufigsten geben die Wähler der Union an, am Ende des Lebens mit den Menschen, die ihnen nah waren, versöhnt sein zu wollen (85 Prozent). Bei SPD, Grünen und FDP und Linken sind es jeweils 83 Prozent. Die Anhänger der AfD fallen etwas ab: Von ihnen wollen 76 Prozent am Ende des Lebens mit den Menschen versöhnt sein, die ihnen nah waren.  DT/mlu

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