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Vom „Teufelssender“ in den Vatikan

Mit der Ernennung der EWTN-Journalistin Maria Montserrat Alvarado zeigt Papst Leo XIV., dass er weder ein zweiter Franziskus noch ein Anti-Franziskus ist.
Maria Montserrat Alvarado
Foto: Imago/Vatican Media | Maria Montserrat Alvarado bei einer Privataudienz mit Papst Leo XIV.

Manchmal kann es schnell gehen: Gestern noch als Handlanger des Teufels verschrien, heute im Dienst des Vatikans. Damit ist – natürlich zugespitzt – zusammengefasst, was nun Maria Montserrat Alvarado passiert ist. Die gebürtige Mexikanerin wurde von Papst Leo XIV. zur neuen Leiterin des Dikasteriums für die Soziale Kommunikation, zu dem alle Vatikanmedien einschließlich Buchverlag und Druckerei gehören, ernannt. Abgeworben hat der Papst seine neue Medienpräfektin vom US-amerikanischen katholischen Fernsehsender EWTN, der 1981 von Mutter Angelica gegründet worden war und heute eines der größten katholischen Medienhäuser weltweit ist.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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