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Bischof Varden hofft auf „bahnbrechende“ Weltsynode

Er hoffe inständig, dass die Synode ein „Motor christlicher Erneuerung und Bekehrung“ sein werde, so der neue Vorsitzende der Nordischen Bischofskonferenz.
Der Bischof von Trondheim, Erik Varden
| „Das wahrhaft Reizende und Revolutionäre am Christentum ist zeitlos, ewig neu, immer eine Überraschung“, erklärte Bischof Varden im Gespräch mit dieser Zeitung.

Der Vorsitzende der Nordischen Bischofskonferenz und Oberhirte von Trondheim, Bischof Erik Varden, hat im Vorfeld der Weltsynode unterstrichen, dass das Treffen bahnbrechend werden könne, wenn die Teilnehmer der Welt die außerordentliche Hoffnung der Christen vermittelten. „Das wahrhaft Reizende und Revolutionäre am Christentum ist zeitlos, ewig neu, immer eine Überraschung“, erklärte der Bischof im Gespräch mit dieser Zeitung.

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Die revolutionäre Kraft des Christentums sieht der Trappist in der Möglichkeit der Vergebung der Sünden, der Aussicht auf allumfassende Versöhnung, der Zerstörung des Todes, dem Abstieg des Gottessohns zur Hölle, seinem Versöhnungsopfer und dem Ruf zur Verwandlung, damit die Menschen Anteil an der göttlichen Natur erhielten.

Kirche als unzerstörbare Keimzelle der Einheit

Wörtlich erklärte der kürzlich zum Vorsitzenden der Nordischen Bischofskonferenz gewählte 54-jährige Norweger: „Ich hoffe inständig, dass die Synode ein Motor christlicher Erneuerung und Bekehrung sein wird; ich hoffe, dass sie das hehre Ideal des Zweiten Vatikanischen Konzils erfüllen wird, das uns die Kirche als ,die unzerstörbare Keimzelle der Einheit, der Hoffnung und des Heils für das ganze Menschengeschlecht‘ vor Augen stellte, die in Einheit mit dem Nachfolger Petri den Glauben der Kirche unverkürzt und ohne Kompromisse verkündet, auf dass die Welt glaube.“ 

Die Nordische Bischofskonferenz wird wie im Jahr zuvor von Vardens Vorgänger Bischof Czeslaw Kozon von Kopenhagen, und der Generalsekretärin der Konferenz, Schwester Anna Mirijam Kaschner, vertreten.  DT/reg

Lesen Sie das ausführliche Interview mit Bischof Erik Varden in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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