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Bätzing: Vatikan arbeitet an Gender-Papier

Er wünsche sich einen differenzierten Blick auf die Gender-Frage, so der DBK-Vorsitzende. Die Kirche müsse ihre „Zeitgenossenschaft“ ernstnehmen.
Pressekonferenz der Deutschen Bischofskonferenz in Rom
Foto: Johannes Neudecker (dpa) | Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, spricht auf einer Pressekonferenz. Die deutschen Bischöfe waren in den vergangenen fünf Tagen zu ihrem alle fünf Jahre stattfinden Pflichtbesuch im ...

Der Vatikan soll an einer grundsätzlichen Stellungnahme zur Gender-Theorie arbeiten. Bei einer Pressekonferenz am Samstag erwähnte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, er habe davon gehört, dass solch eine grundlegende Stellungnahme in Arbeit sei.

Kirche kann „nicht alles übernehmen“

Bätzing, der auch Bischof von Limburg ist, habe darum gebeten, das Thema Gender „differenziert“ aufzuarbeiten und die Frage nicht polemisch als eine „Gender-Ideologie“ abzutun. Weiter bemerkte er, dass diese Fragen viele Menschen betreffen würden, sodass die Kirche an dieser Stelle ihre „Zeitgenossenschaft“ ernstnehmen müsse. Die katholische Kirche könne aber „nicht alles übernehmen“, was Vertreter der Theorie forderten, stellte Bätzing fest.

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Auch der niederländische Kardinal Willem Jacobus Eijk hatte kürzlich den Papst dazu aufgefordert, sich zum Thema Geschlecht und Gender in einer Enzyklika zu äußern. Der Standpunkt des Lehramtes der katholischen Kirche basiert auf der biblischen Lehre, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat.  DT/jmo

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