Wieder ist das eingetreten, womit bis vergangenen Sonntagmittag wohl niemand gerechnet hatte: Die im Nordwesten Roms gelegene Gemelli-Klinik ist zum Zielpunkt der Aufmerksamkeit der ganzen Welt geworden, die wissen will, wie es einem kranken Papst geht. Das war zuletzt Franziskus, der sich vom 14. Februar bis zum 13. März 2025 im zehnten Stock des Krankenhauses wegen einer beidseitigen Lungenentzündung behandeln ließ, bevor er dann am 21. April im Vatikan verstarb. Jetzt ist es ein wesentlich jüngerer Papst, den wohl niemand so schnell in der „Klinik der Päpste“ erwartet hatte. Sein sportliches Auftreten und eine gute Kondition hatte Leo XIV. gerade erst bei seiner Reise nach Frankreich unter Beweis gestellt.
Die Krebsdiagnose des Papstes wirft Fragen auf
Papst Leo wurde ein bösartiger Tumor aus der Lunge entfernt – wie die Therapie weitergeht, ist wie vieles andere noch ungeklärt.
