Impulse für die Priesterausbildung

Der designierte Fuldaer Bischof Michael Gerber gilt als Hoffnungsträger in Sachen Priesternachwuchs.

Designierter Bischof von Fulda besucht seine künftige Bischofsstadt.
Der vor kurzem neu ernannte Bischof von Fulda, Michael Gerber. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa. Foto: Frank Rumpenhorst (dpa)

Die Zeit der sich lang dahinziehenden Vakanzen in Deutschlands Bistümern hat in der Amtszeit von Nuntius Erzbischof Nicola Eterovic offensichtlich ihr Ende erreicht.

Michael Gerber folgt Heinz-Josef Algermissen

Wie zuvor in Würzburg, wurde auch in Fulda zügig der Name des neuen Bischofs bekannt. Am 13. Dezember ernannte Papst Franziskus den Freiburger Weihbischof Michael Gerber zum neuen Oberhirten des Bistums. Sein Vorgänger Bischof Heinz-Josef Algermissen war am 5. Juni emeritiert worden. Wann der Oberkircher, der im Januar seinen 49. Geburtstag feiert und der jüngste deutsche Diözesanbischof wird, in sein neues Amt eingeführt wird, war bei Redaktionsschluss noch offen.

Erfahrungen in der Priesterausbildung ausschlaggebend

Das preußische Konkordat sieht vor, dass das Domkapitel aus einer Liste von drei Kandidaten den neuen Bischof wählt. Dem Vernehmen nach befand sich kein Fuldaer Diözesanpriester auf der Liste; bei der Wahl Gerbers sollen dessen Erfahrungen in der Priesterausbildung eine Rolle gespielt haben.

Der promovierte Pastoraltheologe wirkte mehrere Jahre als Vorsteher des Priesterseminars Collegium Borromaeum und wurde 2011 vom damaligen Freiburger Oberhirten Erzbischof Robert Zollitsch zum Regens ernannt. Zollitsch war es auch, der Gerber am 8. September 2013 zum Bischof weihte. Wie der Freiburger Emeritus gehört auch der neue Bischof dem Schönstatt-Institut Diözesanpriester an.

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DT (jobo)