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Gekappte Wurzeln?

Zum Synodalen Ausschuss ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Das gibt die Gelegenheit, zu betrachten, was der Synodale Weg ausgeklammert hat.
Nicht einmal die Finanzierung eines Synodalen Ausschusses steht
Foto: Arne Dedert (dpa) | Nicht einmal die Finanzierung eines Synodalen Ausschusses steht – das müssten die Bischöfe gemeinsam beschließen –, und Rom hat auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Ob und wie der Synodale Weg in einem sogenannten „synodalen Ausschuss“ seine Fortsetzung finden wird, ist völlig offen. Nicht einmal die Finanzierung steht – das müssten die Bischöfe gemeinsam beschließen –, und Rom hat auch noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Christus im Zentrum jeder Umkehr und Reform

Das gibt uns die Gelegenheit, uns in dieser Beilage dem zu widmen, was der Synodale Weg konsequent ausgeklammert hat, aber im Zentrum einer jeden Umkehr und Reform stehen muss. Das ist vor allem die Person Jesu Christi. Nicht so sehr seine „Lehre“ oder sein „Beispiel“, sondern er selbst, der Mensch gewordene Sohn Gottes, der uns die Kirche als Ursakrament, als Ort seiner lebendigen Gegenwart und nicht als einen von Menschen gemachten Verein hinterlassen hat.

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Viele sehen die kirchensteuerfinanzierte Struktur in Gestalt der deutschen Diözesen am Boden liegen. Manche Eckdaten sprechen tatsächlich dafür: die hohen Austrittszahlen, die weniger werdenden Priesterweihen, die Verbrechen und Vertuschungen, die ein Missbrauchsgutachten nach dem anderen zu Tage fördert.

Auf wen anders soll man da die Hoffnung setzen als auf den, der schon einmal aus dem Grabe erstanden ist? Der Katholik glaubt nicht zuerst an Werte, er verteidigt auch nicht eine Institution, sondern er lernt, in einer lebendigen Gottesbeziehung eins zu werden mit diesem Auferstandenen, um dann Werte glaubhaft vorzuleben und die Institution Kirche so zu einem wirksamen Ort des Heils für viele werden zu lassen. Mit dieser Ausgabe beginnen wir, das nachzuholen, was der Synodale Weg verschwiegen hat.

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