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USA: Zahl der Unterstützer der Todesstrafe wächst

54 Prozent der US-Amerikaner sprechen sich bei Mord für die ultimative Strafe aus. Das ergab eine Umfrage des Pew Research Center. Katholiken sind bei dem Thema gespalten.
Todeszelle
Foto: Paul Buck (epa) | ARCHIV - Aufnahmedatum unbekannt, USA, Huntsville: Die Todeszelle des berüchtigten Huntsville-Gefängnisses in Texas.

Die Todesstrafe erhält wieder mehr Unterstützung in den USA. Nach einer Anfang der Woche veröffentlichten Umfrage vom US-amerikanischen Pew Research Center sprechen sich nun 54 Prozent der US-Amerikaner bei Mord für die ultimative Strafe aus. Das seien fünf Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Damals lag demnach die Quote auf dem niedrigsten Niveau seit den frühen 1970er Jahren.

Unter Demokraten bleiben die Befürworter der Todesstrafe seit 1990 rückläufig, bei Republikanern ist sie unverändert hoch, wie das Institut mitteilte. Die Haltung zum Tod durch den elektrischen Stuhl oder die Giftspritze variiere stark nach Geschlecht und Rasse. 61 Prozent der Männer halten demnach das Todesurteil für gerechtfertigt, während Frauen diese Ansicht nur zu 46 Prozent teilen.

Weiße US-Bürger sind laut der Befragung zu 59 Prozent dafür, Latinos zu 47 Prozent und Schwarze nur zu 36 Prozent. Weiße Protestanten gehörten zu den eindeutigsten Unterstützern der Hinrichtung. Katholiken sind Pew zufolge geteilter Meinung: 53 Prozent Befürworter stehen 42 Prozent Gegnern gegenüber.

DT/KNA

 

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