Am Sonntag wählte Costa Rica Laura Fernández Delgado zur Präsidentin. Mit rund 48,3 Prozent gewann sie im ersten Wahlgang – eine Stichwahl wurde überflüssig. Ihr nächster Rivale, Álvaro Ramos, erhielt 32 % der Stimmen, was den klaren Wunsch der Bevölkerung nach Kontinuität mit dem scheidenden Präsidenten Rodrigo Chaves unterstreicht, in dessen Kabinett Fernández als Planungsministerin und später als Stabschefin tätig war. Fernández setzt auf Anti-Establishment-Rhetorik, den Umbau staatlicher Institutionen und einen scharfen Antikorruptionskurs.
Costa Rica: „Ich danke Gott für diesen Wahltag“
Die Katholikin Laura Fernández wird neue Präsidentin von Costa Rica. Ihre Schwerpunkte: Lebensschutz und Familie.
