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USA: Hunderte Schüler und Studenten demonstrieren für den Lebensschutz

Nach Protestmärschen für striktere Waffengesetze finden sich in den USA nun auch zahlreiche Jugendliche zusammen, um gegen Abtreibungen zu demonstrieren.
Demonstrantin mit Plakat
Foto: Bob Roller (KNA) | Demonstrantin von Students for Life hält, vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, ein Schild mit der Aufschrift "Abortion, Betrays, Women" in der Hand, beim Frauenmarsch "Million Women March" gegen den ...

Inspiriert von den jüngsten Protestmärschen für striktere Waffengesetze sind Hunderte Highschool-Schüler und College-Studenten in den Vereinigten Staaten auf die Straße gegangen, um für den Lebensschutz zu demonstrieren. Angaben der „Pro-Life“-Aktivistengruppe „Students for Life of America“ (SFLA) zufolge hatten mehr als 400 Studenten und Studentenverbände angekündigt, an den Demonstrationen vom Mittwoch teilzunehmen. Die tatsächliche Teilnehmerzahl dürfte sogar noch höher ausgefallen sein, da sich nicht alle bei der SFLA registrierten. In einer Erklärung zeigte sich die SFLA-Vorsitzende Kristan Hawkins zufrieden mit dem Verlauf. Im ganzen Land hätten sich Studenten für die 321 382 Babys eingesetzt, die jedes Jahr von „Planned Parenthood“ getötet würden, und ihre Unterstützung für schwangere Studentinnen und Studentinnen mit Kindern zum Ausdruck gebracht. „In Bildern, die mehr sagen als tausend Worte, haben wir demonstrierende und betende Studenten gesehen, die Pro-life-Botschaften auf Plakate geschrieben haben, um der Tatsache Aufmerksamkeit zu verschaffen, dass ein Viertel unserer Generation aufgrund gesetzlich erlaubter Abtreibungen seiner Existenz beraubt wurde“, so Hawkins.

Die Teilnehmer an den Protestmärschen waren aufgefordert, in den Sozialen Netzwerken Hashtags wie #Life oder #ProLifeWalkout zu verwenden, um die Aktionen online zu verbreiten. Die Märsche dauerten 17 Minuten. In dieser Zeit gedachten die Studenten den zehn Babys, die innerhalb dieser Zeitspanne durch Abtreibungen getötet werden.

DT/mlu

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