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Vatikan veröffentlicht Programm der Afrikareise des Papstes

Leo XIV. besucht im April vier Länder des Kontinents. Zu den Höhepunkten zählen ein Besuch der Großen Moschee von Algier und eine Messe am Wirkungsort des Kirchenvaters Augustinus.
Leo XIV.
Foto: Imago/Alessia Giuliani | Im April begibt sich Leo XIV. auf eine mehrtägige apostolische Reise nach Afrika. Neben dem Rosenkranzgebet an einem bedeutenden Wallfahrtsort in Kamerun wird der Papst auch eine Messe am Grab von Augustinus lesen.

Papst Leo XIV. reist vom 13. bis 23. April nach Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Dies geht aus dem offiziellen Programm der Apostolischen Reise hervor, das das Presseamt des Heiligen Stuhls am Montag veröffentlicht hat.

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Zu den Programmpunkten zählen ein Besuch der Großen Moschee von Algier, der als Zeichen des interreligiösen Dialogs gilt. Zudem zelebriert der Papst mehrere große Eucharistiefeiern, unter anderem im Japoma-Stadion von Douala, in Kilamba bei Luanda sowie im Stadion von Malabo.

Messe am Grab von Kirchenvater

Ein weiterer Höhepunkt ist eine Messe im algerischen Annaba am Wirkungsort des Kirchenvaters Augustinus. Leo XIV., der selbst dem Augustinerorden angehört, besucht dort auch das antike Hippo und trifft Mitglieder des Ordens.

Geplant ist zudem ein Friedensgebet im kamerunischen Bamenda, einer von Konflikten geprägten Region. In Angola betet der Papst außerdem mit Gläubigen am bedeutenden Marienwallfahrtsort Mama Muxima den Rosenkranz.

Treffen mit Präsident von Algerien

In Algerien trifft Leo XIV. neben Präsident Abdelmadjid Tebboune auch die Bischöfe des Landes. Anschließend führt ihn die Reise nach Kamerun mit Stationen in Yaoundé, Bamenda und Douala. Dort sind neben einer Stadionmesse auch Begegnungen mit Studenten sowie ein Besuch eines katholischen Krankenhauses vorgesehen.

Eine weitere Station ist Angola. In der Hauptstadt Luanda trifft der Papst Vertreter aus Politik und Diplomatie. Zudem besucht er die Stadt Saurimo, wo eine Messe auf einem großen Platz geplant ist, sowie ein Treffen mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten.

Den Abschluss der Papstreise bildet Äquatorialguinea. In Malabo trifft Leo XIV. Vertreter aus Politik und Kultur und besucht die Patienten und Angestellten einer psychiatrischen Klinik. Außerdem reist er nach Mongomo und Bata, wo neben einer Messe auch Begegnungen mit Jugendlichen und Familien sowie ein Besuch eines Gefängnisses vorgesehen sind.

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Zum Abschluss seiner zehntägigen Reise feiert der Papst eine Messe im Stadion von Malabo, bevor er nach Rom zurückkehrt.

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