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US-Justizministerium gründet Arbeitsgruppe zu Religionsfreiheit

Justizminister Sessions fordert „intellektuelle Wende“ zur Achtung der Religionsfreiheit. Dieser habe sich die Regierung von US-Präsident Trump verpflichtet.
Justiziministerium plant Arbeitsgruppe zu Religionsfreiheit
Foto: Sait Serkan Gurbuz (Depo Photos via ZUMA Wire) | Jeder amerikanische Bürger habe das Recht zu glauben, zu beten und seinen Glauben in der Öffentlichkeit zu leben, so US-Justizminiser Jeff Sessions.

Das US-Justizministerium beabsichtigt, eine Arbeitsgruppe zum Schutz der Religionsfreiheit zu gründen. Das gab Justizminister Jeff Sessions kürzlich bei einem Gipfeltreffen zur Religionsfreiheit bekannt, den sein Ministerium veranstaltete. Die Arbeitsgruppe solle dazu beitragen, dass das Justizministerium die Leitlinien zur Religionsfreiheit „voll und ganz umsetzen“ werde. Man wolle so sicherstellen, dass sich alle Abteilungen des Ministeriums danach richteten, so Sessions.

"Religionsfreiheit wird herausgefordert und untergraben"

Der Justizminister warnte, dass „eine gefährliche Bewegung, die von vielen nicht wahrgenommen wird, unsere großartige Tradition der Religionsfreiheit herausfordert und untergräbt“. Um sich dieser Bedrohung zu stellen brauche es schließlich eine „intellektuelle Wende“, die die Bedeutung der Religionsfreiheit achtet. Diese sei ein „amerikanischer Kerngrundsatz“, den zu schützen sich die Regierung von US-Präsident Donald Trump verpflichtet habe.

„Diese Regierung wird angetrieben von der gleichen amerikanischen Geisteshaltung, die uns schon seit 242 Jahren voran geführt hat: dass jeder amerikanische Bürger das Recht hat zu glauben, beten und seinen Glauben in der Öffentlichkeit zu leben“.

Erzbischof von Louisville lobt Pläne des Justizministeriums

Joseph Kurtz, Erzbischof von Louisville im US-Bundesstaat Kentucky, lobte die Pläne des Justizministeriums. Religionsfreiheit sei unverzichtbar für das Wohlergehen der USA als Nation. „Als Amerikaner vertreten wir intuitiv die Ansicht, dass jeder Einzelne die Freiheit haben sollte, demgemäß zu leben, was er für wahr hält, in Einklang mit seinem Gewissen“, so Erzbischof Kurz, der auch Vorsitzender des Komitees für Religionsfreiheit der US-Bischöfe ist.

DT/mlu

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