Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Washington

Trump sieht sich als „nicht-konfessionellen Christen“

Schon in jungem Alter hätten ihn seine Eltern die Bedeutung von Glauben und Gebet gelehrt, so US-Präsident Trump in einem Interview. Auch während seiner Infektion mit dem Coronavirus habe er davon profitiert.
Trump ist "nicht-konfessioneller Christ"
Foto: Evan Vucci (AP) | Zusammen mit seiner Frau Melania habe er „einige beeindruckende Kirchen“ besuchen und „großartige führende Glaubensvertreter weltweit“ treffen können, so US-Präsident Trump.

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat sich selbst als „nicht-konfessionellen Christen“ bezeichnet. „Obwohl ich als Kind in einer presbyterianischen Kirche konfirmiert wurde, betrachte ich mich jetzt als nicht-konfessionellen Christen“, erklärte Trump in einem schriftlichen Interview gegenüber dem Portal „Religion News Service“ (RNS) als Antwort auf die Frage, ob er sich als evangelikalen Christen sehe.

Lesen Sie auch:

Die Gebete aller Amerikaner gespürt

Seine Eltern hätten ihn „schon in jungem Alter“ die Bedeutung des Glaubens und des Gebets gelehrt, so Trump weiter. Zusammen mit seiner Frau Melania habe er „einige beeindruckende Kirchen“ besuchen und „großartige führende Glaubensvertreter weltweit“ treffen können. Während der Coronavirus-Pandemie habe er verschiedene Gottesdienste im Livestream angesehen.

Auf die Frage, ob er in spiritueller Hinsicht etwas aus seiner Erkrankung mit dem Coronavirus gelernt habe, erklärte Trump, er und seine Frau hätten die „Gebete aller Amerikaner im ganzen Land – und sogar überall auf der Welt“ gespürt, während er sich im Krankenhaus erholt habe. „Melania und ich sind Gott sehr dankbar dafür, dass er ein Auge auf unsere Familie wirft und uns zu guter Gesundheit zurückgeführt hat“, so Trump gegenüber dem RNS.

Weiter für Religionsfreiheit einsetzen

Darüber hinaus versprach der republikanische US-Präsident in dem Interview auch, dem Einsatz für die Religionsfreiheit auch in seiner zweiten Amtszeit Priorität einzuräumen, wenn er gewinnen sollte. „Amerika steht an der Seite der Gläubigen in jedem Land, die nur die Freiheit erbitten, gemäß des Glaubens zu leben, der in ihren Herzen ist.“ Solange er Präsident sei, werde dies auch weiter so sein.  DT/mlu

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Themen & Autoren
Meldung Christen Corona Pandemie Donald Trump Glaube

Weitere Artikel

Keine OSZE-Beobachter, verstärkte Polizeipräsenz vor Wahllokalen, ein Feldzug gegen die Briefwahl: So will der US-Präsident Wähler mit Migrationshintergrund an der Stimmabgabe hindern.
24.09.2026, 11 Uhr
Maximilian Lutz
Donald Trump hat das Vertrauen in die Führungsmacht USA versenkt. Neue Allianzen zeichnen sich ab.
16.09.2026, 11 Uhr
Stephan Baier
Trumps Versagen im Krieg gegen den Iran lässt Amerikas islamische Verbündete zusammenrücken. Ausgerechnet in Mekka formiert sich der Orient neu.
12.08.2026, 17 Uhr
Stephan Baier

Kirche

Populismus schlecht, Migration gut? Auf diese Klischees will Bischof Erik Varden sich nicht einlassen. Ein Segen!
28.09.2026, 11 Uhr
Sebastian Ostritsch
Die katholischen Bischöfe treffen sich zu ihrer traditionellen Herbstversammlung. Die Gesprächsthemen reichen von AfD bis Kirchenreformen. Gewählt werden neue Kommissionsvorsitzende.
28.09.2026, 08 Uhr
Leo XIV. ruft in Lourdes eindringlich zur Umkehr auf. Und verteidigt die Stimme der Kirche im öffentlichen Diskurs des laizistischen Frankreichs.
27.09.2026, 13 Uhr
Regina Einig