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Terrorismus-Experte fordert stärkere Einschränkungen sozialer Medien

Der Terror in Nahost habe eine wachsende religiöse Dimension, meint der Politikwissenschaftler Peter Neumann.
Propalästinensische Demonstration in Istanbul
Foto: IMAGO/Muhmmad Al-Najjar / SOPA Images (www.imago-images.de) | "Großer Satan Amerika": Eine propalästinensische Demonstration in Istanbul zeigt die religiöse Dimension des Nahost-Konflikts

Der Politikwissenschaftler und Terrorismus-Experte Peter Neumann hat sich dafür ausgesprochen, Vereine, die der Hamas nahestehen, zu verbieten. Zudem sollten die Social-Media-Konzerne in die Pflicht genommen werden, pro-Hamas-Aktivitäten im Internet stärker einzuschränken. Dies sagte Neumann im Gespräch mit der „Tagespost“.

Die neuerliche Eskalation des Nahost-Konflikts habe auch eine neue religiöse Dimension erklärte Neumann. So sei zu beobachten, dass im terroristischen Bereich ethnische oder nationalistische Aspekte in den Hintergrund träten und religiöse wichtiger würden. Dies sei insofern problematisch, als der „Feind“ von Gruppen wie der Hamas „nicht mehr nur irgendein Gegner, mit dem man irgendwann auch einmal verhandeln könnte“ sei, sondern „in manchen Konstellationen Satan“. Dadurch sei die Hamas viel rigider als etwa früher die Palästinenserorganisation PLO, die auch terroristisch aktiv war.

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Den Erfolg der Hamas unter der palästinensischen Bevölkerung erklär Neumann mit dem Vertrauen, das die Terrororganisation durch religiöse und soziale Angebote schaffe. Zudem sei sie nicht so korrupt wie die palästinensische Autonomiebehörde, die im Westjordanland regiert.

Was daraus aus dem zukünftigen Umgang mit Palästinensern folgt, erfahren Sie im vollständigen Interview in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“ und hier online.

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