María Corina Machado trat am Donnerstag in Oslo erstmals wieder öffentlich auf, nachdem ihre Tochter am Vortag in ihrem Namen den Friedensnobelpreis entgegengenommen hatte. Zu Beginn ihrer Ansprache im Grand Hotel dankte Machado den Anwesenden, besonders dem gewählten Präsidenten Venezuelas, Edmundo González, und dessen Frau. Ihre Anwesenheit sei nur durch die Unterstützung vieler Menschen möglich gewesen, sagte die Oppositionsführerin, die seit fast einem Jahr im Untergrund lebt und unter hohem Risiko heimlich aus Venezuela ausgereist war.
„Der Kampf für Venezuela geht weiter“
Friedensnobelpreisträgerin Machado warnt in Oslo vor einem „Krieg des Maduro-Regimes gegen sein Volk“ und betont die Dringlichkeit eines demokratischen Übergangs.
